This link has been bookmarked by 1 people . It was first bookmarked on 13 Aug 2008, by Benjamin Jörissen.
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13 Aug 08
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Da ist zunächst das Eingeständnis von Eric Schmidt, seines Zeichens Chef des Internet-Konzerns Google
. Er glaube nicht mehr daran, dass man im Web 2.0 und speziell mit sozialen Netzwerken ausreichend Geld verdienen könne, hatte dieser jüngst erklärt. Wenn ein solcher Manager sich hinstellt und öffentlich die "Geschäftsfähigkeit" der Netzwerke in Frage stellt, muss es ernste Probleme geben. -
Zwar arbeiten einige der großen Community-Seiten mittlerweile profitabel. Die wirtschaftlichen Daten, die bisher bekannt sind, sind aber alles andere attraktiv. Und sie rechtfertigen die exorbitant hohen Bewertungen solcher Portale nicht im Mindesten.
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Als Begründung für den Abgesang 2.0 nutzen derzeit viele ein Interview von Google
-Chef Eric Schmidt mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Allein, was hat er dort gesagt? Dass Social Networks und Videoplattformen sich mit Googles
Methoden nicht in Geld verwandeln lassen.Das ist keine Überraschung: Googles
Anzeigenkonzept beruht darauf, suchenden Menschen passende Anzeigen vorzuführen. Die Werbung als Verbraucherinformation, sozusagen. In Netzwerken suchen die meisten Menschen aber nicht, sie kommunizieren - und blenden Werbung einfach aus. -
Anderen geht es blendend. Mehr als zwölf Prozent aller Frankfurter sind Mitglied bei Xing, der Börsenkurs des Netzwerks entwickelte sich im Jahresvergleich ordentlich, das Unternehmen macht Gewinne.
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Facebook wäre ohne liquiditätsschluckenden Expansionskurs nach Meinung der Branchenexperten profitabel, Myspace ist es längst.
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Selbst für viele Konzerne - zugegeben: Deutschland ist auch hier im Rückstand - sind Web-2.0-Technologien Alltag geworden. Bei IBM
gibt es eine fünfstellige Zahl von Mitarbeiter-Weblogs, bei British Telecom organisieren 16 000 Mitarbeiter Projekte über Wikis, Starbucks
und Dell
generieren über Kunden-Plattformen Innovationen, die Mitarbeiter der US-Handelskette Best Buy nutzen sogar Online-Videospiele zur Kommunikation untereinander.
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