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urbandesire _'s Library tagged literatur   View Popular, Search in Google

Apr 24, 15

Sukzessive verliert die deutschsprachige Nachkriegsliteratur ihre Großväter. Mit dem Tod von Siegfried Lenz im letzten Jahr und nun Günter Grass stellt sich vermehrt die Frage: Was bleibt von diesen Schriftstellern? Was bleibt überhaupt von den »Kahlschlagliter­aten« der Gruppe 47? Wer liest heute noch Alfred Andersch, Wolfdietrich Schnurre, Heinrich Böll? Ketzerisch gefragt: Wer kennt sie überhaupt noch – außer als Zitate?

Mar 29, 15

Wir sind dabei, die Entfernung zu entfernen. Das geht doch schon bei der Liebe los. Die Sehnsucht, das Geheimnis, die Neugier, all das setzt Ferne und Abstand voraus. Wenn man zu schnell dran ist, brin

Feb 09, 15

„Für Leute mit viel Fantasie sind Bücher besser als der beste Film oder das beste Spiel. Sie schaffen Welten, Figuren und Stimmungen, die kein Spiel mit noch so guter Grafik nachahmen kann. Aber um das zu verstehen, muss man ein paar Bücher gelesen haben, und ich kenne tatsächlich Leute, die dieses Erlebnis noch nie hatten. Umgekehrt gibt es auch viele Leute, die selber noch kein einziges Spiel gespielt haben und dann fest davon überzeugt sind, dass Ego-Shooter-Games zum Amoklauf animieren würden.“ – So muss man das ja auch mal sehen. Ich finde den Artikel insgesamt unglaublich witzig – Kostprobe: „Was viele Erwachsene nicht wissen, ist, dass ihr Kind, wenn es im Kinderzimmer am Computer versinkt, nicht unbedingt herumballert, sondern vielleicht gerade dabei ist, auf einen Bauernhof aufzupassen.“ – sehr selbst reflektiert für einen 9 Klässler. Herrlich

Jan 05, 14

„Wenn wir derzeit irgendetwas von bildender Kunst wissen, dann das: Der Kunstmarkt brummt! Jede Auktion bringt neue Rekorde, Koons, Munch, Warhol: Millionenschnäppchen für Milliardäre…“ – solch ein Artikel ist herrlich, wenn man wie ich über die Autonomie der Kunst schreibt.

Jan 05, 14

„Es ist einfach, anhand von Arbeit und Struktur die Nachteile des bestehenden Systems zu kritisieren. Aber es ergibt sich keineswegs einfach daraus, wie ein anderes System auszusehen hätte.“

Nov 14, 12

imitatio veterum: produktionsästhetisches Grundprinzip: Orientierung der Textproduktion an vorbildhaften Mustertexten oder Textmustern (aus der Antike)

Nov 14, 12

»Mythos« fordert heraus: Allein der Begriff polarisiert gleichermaßen antike Denker und moderne Zeitgenossen. Die gegensätzlichen Reaktionen zeigen, dass hier viel Stoff zur wissenschaftlichen Aufarbeitung ansteht. Die »Arbeit am Mythos« (Hans Blumenberg), die sich die Ringvorlesung zum Ziel setzt, besteht in einer mehrschichtigen Annäherung an verschiedene Fragen: Welche Themen werden mythisch dargestellt und sind Stoff für Mythen? Was können solche Mythen für ihre Zeit leisten? Wie werden mythische Stoffe im Laufe der Geschichte verändert? Wann, von wem, warum? Dabei werden sich auch Fragen auftun zu Grenzen und Potential von Mythen in der heutigen Zeit. Außerdem geht es um eine systematische Auseinandersetzung mit Mythen, um die Diskussion der Frage, was »Mythos« überhaupt ist und wie man Mythen richtig verstehen kann. Von den frühesten, bislang weitgehend unbekannten Schrift- und Bildquellen aus dem Alten Orient bis hin zu Mythen im heutigen Kurdistan werden sich neue Perspektiven auf die vielschichtigen Phänomene im Kontext von Mythen und Mythemen auftun.

Nov 14, 12

Was bedeutet es für eine Gesellschaft, wenn einige ihrer Mitglieder gentechnisch optimiert werden - und andere nicht?

Nov 14, 12

Die Erörterung des Verhältnisses von Philosophie und fiktionaler Literatur gehört seit dem poetologischen Diktum des Aristoteles, dass »Dichtung etwas Philosophischeres und Ernsthafteres« 1 sei, als Historiographie, zu den immer wiederkehrenden Problemstellungen einer theoretischen Reflexion über Gemeinsamkeiten und Differenzen philosophischen Nachdenkens über Mensch und Welt einerseits und der literarischen Darstellung menschlichen Denkens und Handelns andererseits. Dass sie nichts von ihrer Aktualität verloren hat, zeigt das Erscheinen der Blackwell Companion to the Philosophy of Literature. 2 Namentlich die erste der sieben Sektionen behandelt »Relations between Philosophy and Literature«. In den weiteren Umkreis der Diskussion um das Verhältnis von Philosophie und fiktionaler Literatur gehören auch die Debatten um die kognitive Signifikanz fiktionaler Literatur sowie den Intentionalismus. 3 Sie sind Gegenstand der Sektionen fünf, »Narrative and the Question of Literary Truth« und sechs, »Intention and Biography in Criticism« und sollen in der vorliegenden Rezension ausführlich erörtert werden. Abgeschlossen wird die Erörterung der Behandlung von kognitiver Signifikanz und Intentionalismus von den Beiträgern der Companion durch eine kurze Synthese, die die von der Companion versammelten Positionen im Horizont um die Frage nach dem Verhältnis von Philosophie und fiktionaler Literatur diskutiert.

Nov 14, 12

Maya Jaggi hails Eva Hoffman's The Secret: A Fable for Our Time, a futuristic fable where self-cloning is the ultimate narcissism

Nov 14, 12

Die Transplantationschirurgie wirft – bei all ihren Erfolgen – juristische, bioethische und philosophische Fragen auf und provoziert kollektive Hoffnungen, Phantasien und Ängste, die sich in Literatur und Film niederschlagen. Zugleich können literarische Texte und Filme das Thema neu konturieren und dabei eigenständige künstlerische Darstellungsformen entwickeln.




Irmela Marei Krüger-Fürhoffs Studie untersucht Sujet und Verfahren der Transplantation in Fiktion und Wissenschaft und betritt damit literaturwissenschaftliches und kulturwissenschaftliches Neuland. Auf der Grundlage von 90 literarischen Texten und 40 Filmen vor allem aus dem deutschen, englischen und französischen Sprachraum rekonstruiert die Monographie die kulturellen Repräsentationen der Transplantationsmedizin vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Dabei nimmt sie Auseinandersetzungen mit realen Erfahrungen ebenso in den Blick wie utopische bzw. dystopische Imaginationen und analysiert, wie Literatur und Film auf medien-, gattungs- und genrespezifische Weise an der Konstruktion, kritischen Reflexion, aber auch Durchsetzung von medizinischem Wissen und Handeln beteiligt sind. 




Ein besonderes Interesse der Studie gilt den Spezifika einer Poetik der Transplantation, d.h. den narrativen und ästhetischen Inszenierungen von Wissen sowie den Denkfiguren, die für die Darstellung von ‚Verpflanzungen’ als chirurgisch-immunologisches, wissenshistorisches und rhetorisches Verfahren eingesetzt werden.

Nov 14, 12

Daniel Fulda (Halle):

Poetologie des Wissens. Probleme und Chancen am Beispiel des historischen Wissens und seiner Formen

Nov 14, 12

WHAT THE HELL ARE
CONVERGING TECHNOLOGIES?

EINE VERBINDUNG VON KUNST UND WISSENSCHAFT

scientifictionales Buchprojekt 2012, 212 Seiten − In meiner Diplomarbeit beschäftige ich mich mit Zukunftsvisionen und aktuellen wissenschaftlichen Entwicklungen sowie den damit verbundenen gesellschaftlichen und ethischen Fragestellungen.

Nov 14, 12

Meyrinks Bestseller »Der Golem« und der Stummfilm, in dem sich eine kabbalistisch belebte Lehmfigur ihrem Schöpfer entzieht, durchbrechen geläufige Vorstellungen von Fiktion. In beiden wird vorgeführt, wie Kunstwerke lebendig werden oder Menschen mit Kunstfiguren interagieren können. Dass sich zeitgleich ähnliche ästhetische Paradoxe auch in den Erzählungen südamerikanischer Autoren wie Quiroga, Borges, Bioy Casares, Palma, Hernández oder Cortázar finden, hängt eng mit dem gemeinsamen Bezug auf das unvertraute Medium des Kinos zusammen. Matei Chihaia zeigt, wie in diesen Texten die Durchdringung einer filmischen Parallelwelt mit der Lebenswelt des Zuschauers, dessen Desorientierung oder Reorientierung, zu einem phantastischen »Golem-Effekt« stilisiert wird.

Nov 14, 12

Kleine Website von Studenten und Phds zum EInfluss von Genetik und Biologie auf den Roman, viele Übersichten, Themensortierung und Beispiele (Katalogiesierung), englischsprachiger Raum


This web site was produced as part of an interdisciplinary, multi-institutional project to study literature, film, and biotechnology from 2003-2006. Funded by the ESLI program of the National Human Genome Research Institute, the group examined how works of fiction, film, and popular culture have responded to—and helped shape—contemporary attitudes toward genetics and biotechnology. Many of the participants continue to work, individually and collaboratively, on these topics.

The site identifies works of literature, film, science fiction, and other forms of popular culture that look at the social implications of cloning, eugenics, genetic engineering, genetics and race, the evolution of the human species, chimeras, stem cell research, genetic screening, genetic discrimination, and more.

History
 
The group first met at Vanderbilt University in 2003 to exchange working papers and hold discussions with geneticists, doctors, lawyers, and ethicists. A second colloquium was held at Duke University in 2004, where the participants continued their discussions with one another and with an equally interdisciplinary set of guests. The group is currently publishing the fruits of those meetings and individuals are planning follow-up projects.

Nov 14, 12

Artikel von Bettina Ross zu Sexualität in Utopien, in:  : Von der Geometrie zur Naturalisierung Utopisches Denken im 18. Jahrhundert zwischen literarischer Fiktion und frühneuzeitlicher Gartenkunst, hrsg. von Richard Saage und Eva-Maria Seng

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