Skip to main content

05 Jan 14

Frischer Tipp für Fotobücher. Toll, dass es neben einem eigenen Tool auch Anschlussmöglichkeiten für Fotografen (Lightroom) und Desiger (Indesign) gibt. Wer nur wenige oder ein einzelnes Exemplar braucht, scheint hier gut aufgehoben zu sein.

in list: lightroom

15 Nov 12

Es gilt, dem hegemonialen Anspruch der Naturwissenschaften und ihrem Naturbegriff ein anderes Denken entgegenzustellen. Dieses Buch zeigt einen philosophischen Zugang zur Natur des Menschen. Am Beispiel konkreter Phänomene – wie dem der Verdauung, der Anatomie, dem Leben, der Gene oder der Psyche – und anhand systematischer Argumentation auf der Grundlage der Wissenschaftskritik von J.F. Lyotard und M. Foucault entwickelt Anke Haarmann eine Philosophie des »fröhlichen Produktivismus«. Die essayistischen Reflexionen begreifen sich als kritischer und zugleich konstruktiver Beitrag zu einer Pluralisierung vorherrschender biologistischer Wissenstypen und Menschenbilder.

14 Nov 12

Ines Kappert betrachtet in ihrem Buch Der Mann in der Krise die Debatten um Männlichkeit, Identität und Kapitalismus aus feministischer und rassismuskritischer Perspektive. Eine Einordnung in den Kampf der Lebensstile

14 Nov 12

"Jean-Claude Guillebaud liefert mit »Die Tyrannei der Lust« das theoretische Fundament zu Houellebecq" heisst es im Untertitel der Rezension von Mariam LAU (Welt,11.12.1999).  Dies gilt in erster Linie für Die Ausweitung der Kampfzone und Elementarteilchen, aber kaum für HOUELLEBECQs neuen Roman Plattform.

14 Nov 12

Die Erörterung des Verhältnisses von Philosophie und fiktionaler Literatur gehört seit dem poetologischen Diktum des Aristoteles, dass »Dichtung etwas Philosophischeres und Ernsthafteres« 1 sei, als Historiographie, zu den immer wiederkehrenden Problemstellungen einer theoretischen Reflexion über Gemeinsamkeiten und Differenzen philosophischen Nachdenkens über Mensch und Welt einerseits und der literarischen Darstellung menschlichen Denkens und Handelns andererseits. Dass sie nichts von ihrer Aktualität verloren hat, zeigt das Erscheinen der Blackwell Companion to the Philosophy of Literature. 2 Namentlich die erste der sieben Sektionen behandelt »Relations between Philosophy and Literature«. In den weiteren Umkreis der Diskussion um das Verhältnis von Philosophie und fiktionaler Literatur gehören auch die Debatten um die kognitive Signifikanz fiktionaler Literatur sowie den Intentionalismus. 3 Sie sind Gegenstand der Sektionen fünf, »Narrative and the Question of Literary Truth« und sechs, »Intention and Biography in Criticism« und sollen in der vorliegenden Rezension ausführlich erörtert werden. Abgeschlossen wird die Erörterung der Behandlung von kognitiver Signifikanz und Intentionalismus von den Beiträgern der Companion durch eine kurze Synthese, die die von der Companion versammelten Positionen im Horizont um die Frage nach dem Verhältnis von Philosophie und fiktionaler Literatur diskutiert.

14 Nov 12

Die Transplantationschirurgie wirft – bei all ihren Erfolgen – juristische, bioethische und philosophische Fragen auf und provoziert kollektive Hoffnungen, Phantasien und Ängste, die sich in Literatur und Film niederschlagen. Zugleich können literarische Texte und Filme das Thema neu konturieren und dabei eigenständige künstlerische Darstellungsformen entwickeln.




Irmela Marei Krüger-Fürhoffs Studie untersucht Sujet und Verfahren der Transplantation in Fiktion und Wissenschaft und betritt damit literaturwissenschaftliches und kulturwissenschaftliches Neuland. Auf der Grundlage von 90 literarischen Texten und 40 Filmen vor allem aus dem deutschen, englischen und französischen Sprachraum rekonstruiert die Monographie die kulturellen Repräsentationen der Transplantationsmedizin vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Dabei nimmt sie Auseinandersetzungen mit realen Erfahrungen ebenso in den Blick wie utopische bzw. dystopische Imaginationen und analysiert, wie Literatur und Film auf medien-, gattungs- und genrespezifische Weise an der Konstruktion, kritischen Reflexion, aber auch Durchsetzung von medizinischem Wissen und Handeln beteiligt sind. 




Ein besonderes Interesse der Studie gilt den Spezifika einer Poetik der Transplantation, d.h. den narrativen und ästhetischen Inszenierungen von Wissen sowie den Denkfiguren, die für die Darstellung von ‚Verpflanzungen’ als chirurgisch-immunologisches, wissenshistorisches und rhetorisches Verfahren eingesetzt werden.

14 Nov 12

Meyrinks Bestseller »Der Golem« und der Stummfilm, in dem sich eine kabbalistisch belebte Lehmfigur ihrem Schöpfer entzieht, durchbrechen geläufige Vorstellungen von Fiktion. In beiden wird vorgeführt, wie Kunstwerke lebendig werden oder Menschen mit Kunstfiguren interagieren können. Dass sich zeitgleich ähnliche ästhetische Paradoxe auch in den Erzählungen südamerikanischer Autoren wie Quiroga, Borges, Bioy Casares, Palma, Hernández oder Cortázar finden, hängt eng mit dem gemeinsamen Bezug auf das unvertraute Medium des Kinos zusammen. Matei Chihaia zeigt, wie in diesen Texten die Durchdringung einer filmischen Parallelwelt mit der Lebenswelt des Zuschauers, dessen Desorientierung oder Reorientierung, zu einem phantastischen »Golem-Effekt« stilisiert wird.

22 Feb 12

Mit ibooks-Author und der entsprechenden Publishing-Plattform itunesU sowie Amazons Kindle Publishing Plattform bewegt sich etwas auf dem Buchmarkt. Vielleicht sehen wir hier gerade den Anfang einer neuen Art digital zu publizieren. Und ich meine jetzt nicht nur für die Autoren von Schulbüchern, sondern natürlich auch für den akademischen Raum.

in list: 01_urbandesire

22 Jun 11

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.09.2004
Karl Eibl erklärt Kunst evolutionsbiologisch, was nach Ansicht von Manuela Lenzen ziemlich faszinierend ist, aber auch manchmal ein wenig dem argumentativem Selbstzweck riecht. Doch sie will die Leistung Eibls gar nicht schmälern, der unter anderem den Sinn der Kunst erklärt - biologisch gesehen: "Kunst erzeugt Lust." Und Lust ist nicht nur ein super Gefühl, sondern auch notwendig - zur Kompensation von Stress. Also: "Die Gemüter werden entspannt, das Immunsystem gestärkt, und die Keimdrüsen tun wieder ihre Schuldigkeit. Das, so Eibl, ist der Ursprung der Adaptationen, auf denen die "höhere" Kunst beruht. So entsteht in der Steinzeit das interesselose Wohlgefallen." Und da der Mensch die Fähigkeit zur Abstraktion hat, kann er sich, um besagtes Wohlgefallen zu erzielen, Formen des künstlerischen Ausdrucks zulegen. So gesehen ist die Mimesis die "Vergegenständlichung einer Ereignisfolge im Lustmodus" (aus dem Buch). Mit anderen Worten: "Eibls Kulturtheorie ist Evolutionspsychologie, gefiltert durch das Netz des Literaturwissenschaftlers." Nur was letzterer jetzt damit anfangen soll, bleibt ungeklärt.

ISBN-13 9783897854505

14 Apr 11

Philip Ball’s new book, Unnatural: The Heretical Idea of Making People gets into the mythological underpinnings of our concerns about making people. Nature‘s Chris Mason reviews [gated] Unnatural and makes a striking observation:

29 Mar 11

Über Walter M. Miller: Walter Miller war im Zweiten Weltkrieg Pilot der US-amerikanischen Luftwaffe. In Italien war er an den Kämpfen um die Benediktinerabtei am Monte Cassino beteiligt. Diese als traumatisch empfundenen Erlebnisse bewegten Miller, 1947 zum Katholizismus zu konvertieren.
Walter Millers schriftstellerisches Wirken war auf ein Jahrzehnt beschränkt. Anfang der 1950er Jahre veröffentlichte er seine ersten Erzählungen, derer drei (The First Canticle, 1955; And the Light Is Risen, 1956; The Last Canticle, 1957) er zu seinem erfolgreichsten Werk, dem 1959 erschienenen Roman A Canticle for Leibowitz (dt. Lobgesang auf Leibowitz) weiterentwickelte. Dieser wurde 1961 als bester Roman mit dem Hugo Award ausgezeichnet und gilt als einer der besten apokalyptischen Romane schlechthin.
Der Roman zeichnet sich durch ein in der Science-Fiction seltenes Interesse am Thema Religion aus. Der Katholik Miller zeichnet ein lebendiges, wenn auch nicht immer orthodoxes Bild der Kirche in einer Welt nach einem Atomkrieg, in der die Menschheit in ein neues Mittelalter geworfen ist. Das alte (naturwissenschaftliche) Wissen wird von der katholischen Kirche bewahrt, deren Mönche die Relikte jedoch nur mystisch deuten können. Die Analogie zum Niedergang der europäischen Zivilisation nach dem Ende des römischen Reiches ist offensichtlich, genauso wie der allmähliche Neuaufbau in eine der Renaissance entsprechende Periode. Der Roman endet pessimistisch in einer neuen Moderne, in der die Menschheit aus ihren Fehlern nicht gelernt hat und die alten Katastrophen erneut auslöst.
Nach seinem Erfolg veröffentlichte Miller keine weiteren Arbeiten. Er litt unter Depressionen und Schreibblockaden und zog sich sowohl vom öffentlichen Leben als auch von seiner Familie zurück. Ende der 1980er Jahre begann er an einem neuen Roman zu arbeiten, der parallel zu den Geschehnissen im Lobgesang handeln sollte. 1989 bekam Bantam Books davon Kenntnis und schloss einen Vertrag für das ungeschriebene Buch mit Walter M. Miller ab. Als dann nach 50 E

29 Mar 11

Umfangreicher Index zur auf dem deutschen Markt verfügbaren ScienceFiction-Literatur... schwer nach Motiven, Themen etc. zu durchsuchen

19 Mar 11

550 Jahre nach Gutenberg soll das Buch elektronisch werden. Das Problem: Der Leser hängt am Papier... hängt der Leser wirklich dran...

in list: 01_urbandesire

23 Feb 11

„Anhand des Konzepts der Person legt Esposito nun einen prägnanten Beitrag zu den Debatten um Biopolitik und Menschenrechte vor. Der Begriff ›Person‹ ist heute so weit in alle Bereiche menschlichen Erlebens vorgedrungen, dass ihm längst Normwert zukommt. So hat die Politik den nicht ausreichend universellen Begriff des Bürgers durch den der Person ersetzt, und für Juristen funktioniert er als der einzige Begriff, der den Menschen­rechten zu ihrer ansonsten fehlenden Wirksamkeit verhelfen kann. Die Widersprüchlichkeit des Paradigmas der Person, die in der Differenz zwischen Person und Körper liegt, macht gerade seine Fruchtbarkeit für die Diskussion aus: von seiner Anfangsparadoxie im römischen Recht bis hin zur Thanato-Politik des vergangenen Jahrhunderts und der in Anonymisierung umschlagenden Über-Personalisierung in unseren Tagen.“

in list: 01_urbandesire

20 Feb 11

Im Jahr 2010 wurde HTML5 zu dem Buzzword in der Webentwickler-Szene. Große Firmen wie Google, Apple oder Microsoft schrieben sich die neue Technologie auf ihre Fahnen, und nicht zuletzt die heftig geführte Debatte zwischen Apple und Adobe, ob HTML5 das Ende von Flash bedeuten würde oder nicht, trug wesentlich dazu bei, dass HTML5 auch in unseren Breiten zum viel zitierten Schlagwort wurde.

in list: 01_urbandesire

1 - 20 of 80 Next › Last »
20 items/page

Highlighter, Sticky notes, Tagging, Groups and Network: integrated suite dramatically boosting research productivity. Learn more »

Join Diigo