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flo taylor

flo taylor's Public Library

  • Und das wiederum hat mit Trainer Urs Meier zu tun. Der frühere Aussenverteidiger sah in Schönbächler mehr als nur einen Schönspieler. Im neuen 3-5-2-System des FCZ spielt der frühere Junioren-Internationale heute einen Part, für den er nicht vorgesehen schien, den ihm Trainer wie Bernard Challandes («Schönbi ist nicht Messi») oder Rolf Fringer nicht zugetraut hatten: Als Rechtsaussen ist er zwar weiterhin Offensivkraft und glänzt mit viel Übersicht (2 Tore, aber schon 7 Vorlagen). Aber in der Defensivarbeit werden er und Loris Benito, sein Pendant auf Links, zu Verteidigern und machen die Aussenbahnen dicht.
  • Ich hätte nicht gedacht, dass ich so viel laufen kann», staunt Schönbächler über sich selbst. «Ich wusste, dass er verteidigen kann», sagt sein Trainer und wird grundsätzlich: «Im modernen Fussball muss man heute beides können, angreifen und verteidigen.»

  • Beides geht halt nicht, Ergebnis- und Kampffußball schließen Ästhetik per se aus.

  • Sie, Herr Finke, als Fachmann und Sie, Herr Theweleit, als Kulturtheoretiker genießen offenbar eine andere Art Schönheit als der gemeine Fan in der Kurve, der sagt: Ich will den Ball ganz einfach reingehen sehen.

  • ZEIT:  Ohne Körpereinsatz scheint es auch im digitalen Fußball nicht zu gehen. Bis zu welchem Grad ist Fußball Zähmung von Gewaltpotenzialen durch Technik? 

     

    Theweleit:  Nehmen Sie Beckenbauer, der war technisch so gut, der kam fast ohne Kampf aus. Zidane, Cruyff – warum werden die so verehrt und bewundert? Weil es ihnen gelungen ist, aus dem Kampfspiel die Gewalt weitgehend rauszunehmen und es in eine Art energetischen Tanz zu verwandeln. Die Zuschauer wollen natürlich, wenn es nötig ist, einen Zweikampf sehen. Aber wenn man das lösen kann ohne diese Tackling-Geschichten und das Reingrätschen… 

     

    Finke:  Es ist ein Irrglaube, dass zwischen schönem Fußball und der Kampfsportart Fußball eine große Differenz besteht. Logischerweise muss man sich mit der Aggressivität, mit der körperlichen Fitness behaupten im Zweikampf, und das Ziel des Zweikampfs ist es immer, eine günstige Situation zu schaffen für die Mannschaft, die letztlich der Spielidee dient, drüben ein Tor zu machen. Dafür muss ich alles einsetzen.

  • Manchmal ist die Rede opportunistisch vom Fußball-„Ballett“, dann wieder soll es „Krieg“ sein.
22 Apr 14

"Wenn der so genannte Millionario zehn Millionen weniger bekommt, hat der, der nichts hat, keinen Pfennig mehr. Du hast aber was davon, wenn er schön spielt. Deutschland ist das einzige Land, in dem der Begriff Schönspieler negativ besetzt ist. Dabei standen in den guten deutschen Mannschaften acht, neun Schönspieler."

in list: Schönspieler

  • Wenn der so genannte Millionario zehn Millionen weniger bekommt, hat der, der nichts hat, keinen Pfennig mehr. Du hast aber was davon, wenn er schön spielt. Deutschland ist das einzige Land, in dem der Begriff Schönspieler negativ besetzt ist. Dabei standen in den guten deutschen Mannschaften acht, neun Schönspieler.
22 Apr 14

" Haching steckt tief und fest mittendrin in der Schönspieler-Falle. "

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  • Haching steckt tief und fest mittendrin in der Schönspieler-Falle.
  • Werden die Unzulänglichkeiten nicht abgestellt, droht - ansehnlicher Offensivfußball hin oder her - bald der nächste Abrutsch auf einen Abstiegsplatz.

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  • Das Problem der Hamburger: So richtig hat niemand eine Lösung für den Weg aus der Krise parat, die Befürchtung, dass der HSV – im Gegensatz zu den Konkurrenten aus Freiburg, Nürnberg und Braunschweig – im Abstiegskampf mangels Erfahrung untergehen könnte, ist groß, denn im Kader sind besonders viele Schönspieler (Badelj, Ilicevic, Van der Vaart, Calhanoglu, John), aber wenig erfahrene Haudegen.

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  • „Schönspieler“ war in Deutschland ein Schimpfwort. Ästhetik wurde zum Trostpreis für notorische Loser wie die Niederlande und Frankreich abgewertet.
  • Sicher bleiben Titel in Erinnerung, aber erst die ästhetische Begründung im Sinne César Luis Menottis macht Fußball zu unvergesslichen Erlebnissen eines Moments und in der kollektiven Erinnerung. Sonst hat man zwar gewonnen, aber wozu, wodurch und wofür?

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  • „Da wollen sie Hacke, Spitze 1, 2, 3 spielen und das hat nichts mit Profisport zu tun. Das ist auch nicht gut gegen so einen Gegner. Da muss man es sehr seriös angehen und sie nicht vorführen wollen.
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