Der Reallohn wird im Verhältnis Lohnsatz W zu Preisniveau P wiedergegeben:

Der Faktor W stellt den aggregierten Nominallohn dar. Der aggregierte Nominallohn ist der in Geldeinheiten bemessene durchschnittliche Lohn, also der Betrag, der am Monatsende auf das Konto des durchschnittlichen Arbeitnehmers überwiesen wird. Dieser ist abhängig von 3 Faktoren, dem erwarteten Preisniveau Pe, der Arbeitslosenquote u sowie sonstigen Einflussfaktoren z.
Der Faktor P entspricht dem Preisniveau, also dem Preis der Güter.[2]
Hinweis:
Bei der Verwendung von Indexzahlen wird ein bestimmtes Jahr als Wert 100 genommen. Werte unter 100 zeigen an, dass das Niveau des Vergleichsjahres nicht erreicht wurde; Zahlen über 100 aber, dass das Niveau des Vergleichsjahres überschritten wurde. Ein Sinken der Indexzahl verweist auf eine Verschlechterung der Situation, Steigen auf eine Verbesserung.
Leider fehlt bei den beiden verwendeten Statistiken das Vergleichsjahr, aber dennoch lassen sich Entwicklung für die Phase des Pauperismus ablesen.