Medienästhetische Betrachtungen zu Bewegung und Stillstand. Gunnar Schmidt. 2008.
Medienästhetische Betrachtungen zu Bewegung und Stillstand.
Springen, Fallen, Spritzen und Explodieren sind Flüchtigkeitsphänomene, die in jüngerer Geschichte durch mediale Inszenierungen Sensationswert erhalten haben und unser kulturelles Bildbewusstsein prägen. Auf der Grundlage einer kulturwissenschaftlich orientierten Bildwissenschaft rekonstruiert der Autor Ursprung und Wandel von Plötzlichkeitsmotiven, um die daraus entstehenden Semantiken und Faszinationseffekte zu ermitteln.
Ausgehend von Beispielen aus der wissenschaftlichen, populärkulturellen, journalistischen und Mode-Ikonografie werden Produktionen des visuell Außergewöhnlichen verfolgt sowie überraschende Verbindungen zwischen unterschiedlichen Visualitätskulturen aufgezeigt. Ein reiches Bildmaterial belegt eindrucksvoll, wie Aufzeichnungsmedien an der Herstellung von modernen Ereigniserfahrungen teilhaben.
Die Online-Präsentation der Bombenkrater-Ikonografie, der bisher in keiner Ausstellung Rechnung getragen wurde, folgt der Einsicht, das mit dem Bombenkrater eine symbolschwere Form menschengeprägter Landschaft entstanden ist. Aus der unübersehbaren Zahl vorhandener Bilder, die seit dem Ersten Weltkrieg angefertigt wurden, werden hier nur wenige vorgestellt.
Beiträge zu einer Theorie der Fotografie, die auf den Hervorbringungen der Frühzeit in den 1830er und 40er Jahren gründet und diese vorrangig nach den konstitutiven Elementen des Mediums befragt
Theoretisch Bestimmung der Fotografie, die über kunst- und medienwissenschaftliche Ansätze hinausgehen möchte. Es werden die konstitutiven Elemente des Mediums, die die Fotografie von anderen Bildmedien unterscheiden, ermittelt und gefasst und damit eine eigenständige Fototheorie installiert.
Electronic journal of visual culture. The journal is dedicated to explorations of the material and political dimensions of cultural practices: the means by which cultural objects and communities are produced, the historical contexts in which they emerge, and the regimes of knowledge or modes of social interaction to which they contribute."