Ulrike Ackermann zieht in der von Perlentaucher und signandsight.com angestoßenen Multikulturalismus-Debatte eine Parallele zwischen den Islamismus und anderen totalitären Ideologien: "Der Hass auf die 'Dekadenz' des Westens, seinen Kapitalismus, Konsumismus und Individualismus war der kommunistischen Ideologie ebenso eingeschrieben wie dem radikalen Islam heute. In der Verschmelzung von Glauben und Gesellschaftsordnung, von Wahrheit, Hierarchie und sozialer Realität entstand eine säkulare Umma, in der der Einzelne vergemeinschaftet werden sollte. Das Individuum ist allen ideokratischen Totalitarismen suspekt: unberechenbar, triebgesteuert, egoistisch, eigensinnig und anarchisch soll ihm die jeweilige Umma die Zügel anlegen und es zum Wohle der Volksgemeinschaft, der Klassengemeinschaft oder der Religionsgemeinschaft domestizieren."