"AMD Duron\naus Wikipedia, der freien Enzyklopädie\nWechseln zu: Navigation, Suche\n AMD Duron >>\nProduktion: 2000 bis 2004\nProduzent: AMD\nProzessortakt: 600 MHz bis 1,8 GHz\nFSB-Takt: 100 MHz bis 133 MHz\nL2-Cachegröße: 64 KB\nFertigung: 180 nm bis 130 nm\nBefehlssatz: x86\nMikroarchitektur: AMD K7\nSockel: Sockel A\nNamen der Prozessorkerne:\n\n * Spitfire\n * Morgan\n * Applebred\n\nDer Prozessor Duron von AMD war eine marktpolitisch im Low-Cost-Segment angesiedelte Version des höherwertigen Athlon.\n\nWährend es vom Athlon auch frühe Varianten für den so genannten Slot A gab, wurde der Duron nur als CPGA für den Sockel A angeboten.\n\nDer Name Duron (abgeleitet von lateinisch durus, deutsch hart, ausdauernd) sollte auf die Dauerhaftigkeit des Produktes anspielen, die sich bis heute durchaus bestätigt hat. Der Prozessor gilt als Konkurrenzprodukt zum Celeron der Firma Intel, die ihren Prozessor im gleichen Segment anbietet.\nInhaltsverzeichnis\n[Verbergen]\n\n * 1 Produktgeschichte\n * 2 Modelldaten\n o 2.1 Spitfire\n o 2.2 Morgan\n o 2.3 Applebred\n * 3 Weblinks\n\nProduktgeschichte [Bearbeiten]\n\nDie ersten Durons mit den Entwicklungsnamen „Spitfire" bzw. „Morgan" wurden in 0,18 µm-Technik gefertigt und stammten direkt vom Athlon „Thunderbird" bzw. Athlon XP „Palomino" ab, unterschieden sich aber durch physisch nur 64 KB vorhandenen L2-Cache (was geringere Herstellungskosten zur Folge hatte). Diese erste Reihe war in den Taktraten bis 950 bzw. 1.300 MHz erhältlich, immer gepaart mit einem FSB von 100 MHz.\n\nDie späteren Modelle namens „Applebred" wurden in 0,13 µm gefertigt und waren mit 133 MHz FSB und Taktfrequenzen bis 1.800 MHz erhältlich. Die technische Basis war hier der Athlon XP „Thoroughbred A/B" mit physisch vorhandenen 256 KB L2-Cache, der aber bis auf 64 KB deaktiviert wurde; auf diese Weise konnten auch für die Athlon-Produktlinie hergestellte Chips verkauft werden, die Fehler im Bereich des L2-Cache aufwiesen, so dass nicht die vo
"AMD Duron
AMD Duron Der Duron von AMD ist die Antwort auf den Low-Cost-Prozessor Celeron von Intel.
Der Duron basiert auf einem eigenen Silizium-Design in den der L1-Cache mit 128 kByte und der L2-Cache mit 64 kByte integriert ist. Durch die Reduzierung der Die-Fläche auf 100 mm2 sanken die Produktionskosten. Im Gegensatz zum Celeron und Pentium III. Hier sind die Herstellungskosten nahezu identisch. Der Front-Side-Bus ist mit 200 MHz (2 x 100 MHz DDR) identisch wie bei dem Athlon und seinem Nachfolger Athlon Thunderbird. Der Celeron hat nur einen Bustakt von 66 MHz.
Der Duron bedient den preissensiblen Markt. Mit geringer Stromaufnahme und geringer Leistung reicht er für Office-Anwendungen aus. Intern unterscheidet sich der Duron vom Athlon nur durch den 64 kByte großen L2-Cache.
Ab der Taktfrequenz von 1,3 GHz ließ AMD den Duron auslaufen. AMD konnte den immer schneller werdenden Celeron von Intel nicht mehr folgen. Stattdessen konzentrierte sich AMD auf die Weiterentwicklung des AMD64-Kerns. Einige Monate später kamen dann noch Durons mit den Taktraten 1,4, 1,6 und 1,8 GHz. Im Handel und in Komplettrechnern wurde diese aber nie gesehen.
Vergleich: Duron vs. Celeron
CPU Duron (AMD) Celeron (Intel)
L1-Cache 128 kByte 32 kByte
L2-Cache 64 kByte 128 kByte
Front-Side-Bus 200 MHz (2 x 100 MHz) 66 MHz (100 MHz ab 800er Celeron)
Prozessor-Übersicht: AMD Duron
Prozessorkern Takt (MHz) FSB (MHz) L1-Cache L2-Cache
Spitfire 550 / 600 / 650 / 700 / 750 / 800 / 850 / 900 / 950 100 128 kByte 64 kByte
Morgan 900 / 950 / 1000 / 1100 / 1200 / 1300 100 128 kByte 64 kByte
Applebred (?) 1400 / 1600 / 1800 133 128 kByte 64 kByte
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