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Die RSS-Technologie ist in ihrer Einfachheit und ihrem Nutzen bislang noch nicht überboten worden - allen Prognosen ihres baldigen Sterbens zum Trotz. Lifehacker gibt Tipps, wie die Feeds so organisiert werden können, dass nicht der Leser den "RSS-Tod" stirbt.
Es ist eine beängstigende Entwicklung: Twitter und Facebook nehmen Abschied vom RSS-Feed. Als ob dies nicht schon schlimm genug wäre – es scheint niemand davon Notiz zu nehmen. Gegenwärtig können Tweets zwar noch durch Eingabe der URL abonniert werden, aber wer weiß, wie lange noch. Durch immer geschlossenere Systeme (iTunes lässt grüßen!) werden dem Nutzer nach und nach die Möglichkeiten genommen, sich an einem Ort, an dem verschiedene Kanäle zusammenlaufen, zu informieren. Damit dürften auch Aggregationsdienste wie Friendfeed ins Straucheln kommen, die ja auf dem bewährten RSS-Standart aufsetzen. Wo bleibt der Aufstand, wo der Protest?
RSS-Feeds - für mich noch immer der einfachste und zuverlässigste Weg, um schnell über zahlreiche Neuigkeiten im Netz auf dem Laufenden zu bleiben. ctrlQ verspricht, die Suchmaschine schlechthin für RSS-Feeds zu sein.
Nette kleine Chrome-Extension für den Google-Reader, die verkürzte RSS-Feeds in die vollständige Länge umwandelt. Der Vorteil einer solchen Methode gegenüber dem Abonnieren eines eigenen (verlängernden) RSS-Feedes ist sicher, dass der Feed erhalten bleibt, auch wenn der dahinterstehende Dienst einmal zugrunde geht. Die über andere Devices gelesenen Feeds bleiben natürlich verkürzt.
Der Google Reader ist zweifellos ein großartiges, intuitiv zu nutzender Dienst des Internetriesen. Geschickt eingesetzt wird er zu einem digitalen Ort, in dem die ungeordneten Weiten des Internets in übersichtliche und informative Nachrichtenströme zusammengefasst sind. Gigaom.com gibt Tipps zur effektiven Nutzung des Readers.
Google schließt wieder einen Dienst - und niemand scheint etwas davon zu merken. So jedenfalls mein Eindruck von dem, was sich in der Blogosphäre die letzte Woche abgespielt hat. Allerdings sprach schon kurz nach Einführung des sicherlich hilfreichen Tools keiner mehr von ihm. Immerhin: Google verweist auf page2rss.com als Alternative.
Blick über die Schulter von Martin Weigert: Wie wird er der Informationsflut des Netzes Herr?
Das nimmer endende Thema: Wie können sich Blogs finanzieren? „Es geht ganz einfach um Grundsatzarbeit – um das Schaffen von Wirtschaftskompetenz und einer positiven Haltung zum Thema Unternehmertum, was in Deutschland traurigerweise nicht auf dem obligatorischen Lehrplan steht. Die Konsequenzen dessen führte uns die Basic-Thinking-Debatte exemplarisch vor Augen.“
Eine Verbesserungen im Google Reader - natürlich generiert aus Nutzerdaten.
Und noch eine App, die vom iPhone aus Zugriff auf den Google Reader bietet. Derzeit habe ich - nach einem kurzen Zwischenspiel mit Reeder und der mobilen Google-Seite - (wieder) Byline im Einsatz, dessen Akkuverbrauch sich über die vergangenen Versionen hinweg wesentlich verbessert hat. Mobile RSS bietet allerdings die Möglichkeit der direkten Anbindung an E-Mail, Facebook, Twitter, Delicious, ReadItLater und InstaPaper und ist aus diesem Grund einen Blick wert.
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