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@t_krischak: Würzburger Studenten haben kleinen Shitstorm entfacht um am "lebenden Objekt" zu lernen. http://t.co/Z7a4MQfo (via @mcschindler)
Da staunt die Community - und mancher Social Media-Berater auch: Zur Schlecker-Insovenz gibt es offene Kommunikation im Corporate Blog einschließlich schneller, klärender und hilfreicher Antworten in den Kommentaren.
Tenor des Beitrags in der Absatzwirtschaft: Ein Shitstorm mag in Lehrbücher eingehen, kann am Ende aber Unternehmen stärken, weil sie Veränderungen unterstützen. Und: Digitale Shitstorms würden mit Blick auf die reale Welt in ihren negativen Auswirkungen durchweg überschätzt.
Nach zwei Wochen und 1.400 Posts mit rund 15.000 Kommentaren beendet die ING Diba die Ernährungsdiskussionen, die ein Werbespot der Bank ausgelöst und sich dann ziemlich verselbständigt hatte. Die Kommentare dazu sind zustimmend - Agenda Cutting bevor der Nerv-Faktor allzu groß wird.
Klaus Eck hat sich die aktuellen Diskussionen auf der Facebook-Seite der ING Diba angesehen, die sich an einem Werbespot (Dirk Nowitzki in einer Metzgerei) entzündet und mittlerweile verselbständigt haben. Die wichtige Frage: "Was soll ein Unternehmen tun, wenn eine Facebook Fanpage von Onlinern gekapert wird? Einfach zusehen und sich wegducken oder handeln? Die Bank Ing DiBa hat sich dazu entschieden, bei dem Streit zwischen Vegetariern, Veganern und Fleischessern lieber zuzuschauen." Klaus Eck betont zu recht, dass das Community Management in solchen Situationen eine Gratwanderung ist, aber ein zu liberales Laufen-Lassen auf die eigentlichen Fans einer Seite abschreckend wirken können.
Wie schon Untersuchungen zur Social Media-Kommunikation zu anderen Katastrophen zeigt sich auch am Beispiel der Überflutungen in Queensland, dass insbesondere Twitter sehr nützlich ist, um Betroffene detailliert und zeitnah zu informieren
Mirko Lange analysiert die Krisenkommunikation der Deutschen Bank sehr treffend.
In den USA gab es Verwirrung, ob die bisher gebräuchliche Abkürzung Chevy noch verwendet werden darf, das Unternehmen hatte dies zunächst verneint und auf die Langversion "Chevrolet" bestanden. Super-einfaches Video mit Handkamera.
Vor der Deutschland-Zentrale von Unilever protestieren indonesische Ureinwohner. Sie wurden offensichtlich von einem Palmöllieferanten des Konzerns vertrieben, ihr Land zerstört. Als einer der weltweit größten Abnehmer von Palmöl wird Unilever - ähnlich wie vor einigen Monaten Nestlé durch Greenpeace - in die Verantwortung genommen. Im ersten Moment sieht die Krisenkommunikation von Unilever jedoch souveräner aus.
Einer der berechtigten Aufreger der Woche war eine neue Funktion von SchülerVZ, mit der Kinder dazu aufgefordert wurden, andere als "Top" oder "Flop" zu bewerten. luebue (und andere) haben dies heftig kritisiert - als Aufruf zum Mobbying. Hier dokumentiert luebue die halbgare Reaktion von SchülerVZ. Mist kann man halt nicht schönreden.
Thomas Knüwer dröselt die aktuelle Tierschutz-Kampagne auf, die einen Bezug zur nächsten EM herstellt und Sponsoren in die Verantwortung nimmt. Unter anderem betont er, wie leicht (und ungeprüft auch von Medien) Behauptungen sich im Social Web verbreiten können. Die Reaktionen der EM-Sponsoren sind recht unterschiedlich, wobei Knüwer in Bezug auf adidas zum Ergebnis kommt: "Es scheint Adidas komplett egal zu sein, was dort alles so steht. Es tauchen nämlich Erotik-Bilder und Spam-Kommentare auf. Erstaunlicherweise reagiert somit ausgerechnet das Unternehmen am schlechtesten, das sich so gern seiner Social-Media-Aktivitäten rühmt. Adidas liefert ein Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte."
Tapio Liller analysiert ausführlich die Kampagne gegen EM-Sponsoren im Social Web zu Gunsten von Tierschutz und bringt viele Hintergründe und strategische Einordnungen dazu.
Jochen Mai stellt das Format vor, das nach meiner Meinung in der Online Krisen-PR eigentlich mittlerweile einen festen Platz hat
BP hat (8/06) zur Schließung eines Ölfeldes in Alaska eine Sonderwebsite bei einer Agentur für Krisenkomm. aufgesetzt, die als zentrale Anlaufstelle für Journalisten und Bürger diente
Sehr guter Artikel zum Interessenskonflikt von Steve Rubel zwischen Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber und der geforderten Transparenz zum Fall Wal Mart - und zu den verpassten Kommunikationschancen der Agentur
Constantin Basturea is currently updating the Edelman/Wal Mart blunder
Great idea: The integration of key word ads within a strategy in crisis communication (via Moderne Unternehmenskommunikation)
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