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"Die wenigsten Autoren, die den Aufruf unterzeichnet haben, sind bisher dadurch aufgefallen, dass sie sich mit dem Internet auseinandergesetzt haben. In dem Aufruf dominieren die Autoren, die Jahr für Jahr oder alle zwei Jahre ihr neues Buch bringen, die vom Betrieb in bewährter Weise getragen, von den Zeitungen rezensiert und von den Literaturhäusern eingeladen werden. Sie funktionieren nach einem jahrzehntealten verbürgten Modell."
"Vielleicht sollte man aber einfach ebenso plakativ antworten: Wir sind die Bürger und wir teilen Eure Einschätzung nicht (uneingeschränkt). Möglicherweise können wir aber auch irgendwann damit beginnen, eine sachliche Debatte zu führen."
"Dass die Verwerter eine Abmahnindustrie ins Leben gerufen haben, die mit ihren aberwitzigen Auswüchsen mittlerweile nicht nur individuelle Angst, sondern längst sozialen Unfrieden stiftet, ist den Unterzeichnern des Appells keine Erwähnung wert. Für sie ist alles offensichtlich in Ordnung. Allenfalls sollte es nach ihren Vorstellungen noch etwas rustikaler zugehen. Denn anders ist die ausdrücklich formulierte Forderung, das Urheberrecht noch weiter zu stärken, ja wohl kaum zu verstehen."
Wegen des kommenden Leistungsschutzrechts kein Zitat.
"Aus meiner Lebensrealität, aus dem Alltag eines sowohl kreativ schaffenden Menschen, der gerne für seine Arbeit bezahlt werden möchte, als auch aus meinem Alltag als Konsument (was nicht voneinander zu trennen ist), hat sich ein Umgang mit Medieninhalten ergeben, der mit den Buchstaben des Gesetzes hin und wieder genau so in Konflikt gerät wie ich als Fahrradfahrer mit der StVO kollidiere."
"Künstler haben heute ohne Fans im digitalen Raum ein Problem. Hier entstehen die neuen Helden oder werden alte Helden wieder groß. Hier wird auch die einfachste Form des Respekts gepflegt: der Link. Eine Tugend, die bei Medienhäusern auch 2012 die Ausnahme ist."
Der verlinkte Kommentar nimmt die "Studie", die "nur intern" ist - warum Christoph Keese sie dann überhaupt veröffentlicht ist ja mal die Frage, sauber ist das nicht - mal auseinander.
"Freien Zugang zu Inhalten und angemessene Bezahlung der Urheber geschickt zu vereinen - das wäre wirklich traumhaft. Und da bietet das Piraten-Parteiprogramm keine konkreten Konzepte. "
"Erinnert euch daran, dass die Weihnachtsbaumindustrie mehr Umsatz macht als die Musikindustrie. Wir lassen uns von der Weihnachtsbaumindustrie nicht die Gesetze schreiben, und so sollten wir es auch mit der Musikindustrie halten. "
"Wenn Sie bei Pinterest ein Bild “pinnen”, veranlassen Sie die Plattform dazu, eine Kopie des Bildes zu erstellen. Demzufolge bedürfen Sie dazu einer Einwilligung der Rechteinhaber und tragen zudem die Haftung, falls das Bild selbst eine Rechtsverletzung darstellt." - Genau deswegen sage ich ja: Finger Weg von Pinterest! Außer man macht die Bilder selbst oder nutzt Creative Commons - aber um eigene Bilder zu präsentieren gibts Flickr und Instgram und nicht jede Creative-Commons-Lizenz ermöglicht nun alles. Die Frage nämlich ob Pinterest in dem Sinne kommerziell ist hat bisher noch keiner beantwortet. Womit eine CC-Lizenz rausfällt...
"Für mich ist eher die Frage, wie man das Urheberrecht ggf. ändern könnte, sodass die Möglichkeiten des Webs so nutzbar werden, dass der Urheber, der Nutzer und die Gemeinschaft in der Summe besser da stehen. Hier ist die heutige Situation selbst bei bestem Bemühen der Plattformbetreiber und von deren Nutzern meiner Meinung nach einfach suboptimal." - Bei Pinterest habe ich mal eine Einladung angefordert um mir das anzuschauen, denke aber nicht dass ich das aktiv nutzen werde. Irgendwann hat man den optimalen Dienstnutzungsgrad auch erreicht, man möchte nicht X Plattformen plfegen müssen.
"Festzuhalten bleibt damit, dass das Anzeigen fremder Bilder oder Videos /aber auch schutzfähiger Textteile) im eigenen „Stream“ bei Facebook, Google Plus & Co durchaus urheberrechtliche Relevanz besitzt, in den allermeisten Fällen aber bis dato kaum verfolgt wird und deshalb bei Einzelfragen gerichtlich noch relativ ungeklärt ist."
Definitiv eine der wichtigen Unterlagen für mich demnächst im Fortbildungskurs Datenschutz. :-)
"Bei Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln ist unter Berücksichtigung der bisherigen Rechtssprechung häufig von der notwendigen Schöpfungshöhe auszugehen. Zu beachten ist jedoch zusätzlich, dass es immer genau auf den jeweiligen Teil eines Artikels, der übernommen werden soll, ankommt. Entsprechend müssen genau die Zeilen, die auf die Internetseite gestellt werden sollen, für sich genommen ein hinreichendes Maß an Individualität aufweisen, damit eine Anfrage überhaupt erforderlich wird."
Ich hab die aktuelle Brandeins noch nicht, wenn ich sie habe melde ich mich aber auch zu dem Thema nochmal.
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