NGC6544 's Library tagged → View Popular, Search in Google
Alle Jahre wieder wiederholen Zeitungsverleger gebetsmühlenartig, die Zukunft läge in Bezahlmodellen. Den Beweis ob das wirklich funktioniert liefern sie aber dann nicht so gerne. Und erinnert euch: Eine Lüge, wenn sie mehrmals wiederholt, wird auch zur Wahrheit...
Wer es schafft in seinem Umfeld Relevanz zu erreichen, ist wertvoll. Relevanz und Reichweite können dabei zusammenhängen. Müssen es aber nicht. - Wie wahr, wie wahr: Was nützen die höchsten Facebook-Fanzahlen wenn kein Fan interagiert?
Ja, das mit der Chronik bei Facebook fiel mir auch auf... Und zum Herrn Heveling: Also wenn man schon kritisiert, dann bitte mit Stil. Hätte er bei Voltaire ja mal lernen können, wenn er die Citoyens so mag. :-)
Der God-Forbid-Index. Cleverer und langer Artikel über Zeitungen, Bezahlschranken und warum Lokalzeitungen lokale Inhalte brauchen.
"My Facebook friends and Twitter followers are communities that feel as strong as my physical community. They are friends and they’re fun, and their engagement is safe. Compare comments on Facebook with those on the typical newspaper site."
"It was also a place where you could walk in the front door of the newsroom without passing by any locked door or guard and march into editor's office and try to slug him if you liked (attempted at least once in my memory)." - Bitte auch den Link im Blog zum Artikel "Our Newspapert vs. The Newspaper" lesen. Interessante Debatte und einen Gedankengang wert.
"Alle anderen Redaktionen stehen blöd da, weil es so aussieht, als würden sie bloß der NWZ hinterherhecheln. Es geht dabei nicht um Gefeilsche um ein paar Stunden, sondern um die öffentliche Wahrnehmung der Berichterstattungskompetenz eines Mediums – und die ist in dieser Branche bare Münze wert."
"Das finde ich an dieser Wahl (bei allem großen Respekt vor Wolfgang Blaus Arbeit) das eigentlich Ermutigende: dass die “Zeit” ihre Onlineseite eben nicht nur als Ableger betrachtet, den man eben irgendwie haben muss." - Stimmt, deswegen folge ich der auch auf Facebook. Der Westen könnte sich ein Beispiel... Hahahahahahahaha. Der Westen. Der war gut!
"Wenn deutsche Online-Redaktionen nicht die Instrumente des Web in ihrer Gänze nutzen, werden sie im digitalen Zeitalter Stück für Stück an Bedeutung verlieren. Dies zeigt auch Rivva: Dort landen häufig Nachrichten aus Medienhäusern vorne – aber meistens, weil Blogs auf sie verlinken."
Das ist für mich zu kurz gedacht: Dass eine Applikation nun die Inhalte einer lokalen Zeitung an potentielle - schließlich wird das nicht jeder abonnieren wollen der bei Facebook ist - fünf Millionen Leser verteilt heißt nicht, dass die Zeitung an sich nun gerettet ist. Es heißt nur, dass der Distributionskanal gewechselt hat. Und wie man bei Facebook damit dann GELD machen möchte, das möchte ich mal sehen. Zudem: Irgendwoher müssen Nachrichten ja kommen und Redaktionen, die permament Leute vor die Tür setzen und Photographen nicht mehr bezahlen weil man lieber Bilder aus dem Archiv nimmt - die können die Zeitung an sich nicht retten. Apps auf Facebook sind nur Container für Inhalte, mehr nicht.
"Man könnte die Artikel zwar prinzipiell über Online-Archive wie Genios kaufen – aber dafür müsste man ja erstmal wissen, dass diese Artikel überhaupt existieren. Und außerdem kostet ein einzelner Artikel dort 3 Euro und mehr. Als überzeugendes Bezahlmodell würde ich das nicht bezeichnen."
"Stellt man Wiemers Untersuchungsergebnisse den vom DSD ausgewiesenen Verpackungsmengen aus Gelben Säcken und Tonnen gegenüber, so wird deutlich, dass im Hausmüll erheblich größere Mengen an wieder verwertbarem Material enthalten sind, als dies auf Grundlage der DSD-Daten eigentlich möglich sein dürfte." - Ein offenbar älterer Artikel über den Grünen Punkt, der natürlich alle unsere Stoffe wunderbar recycelt. (Bitte tiefsten Sarkasmus mitdenken.)
"Springer ist bei der Auseinandersetzung mit den eigenen Fehlern und Versäumnissen jetzt schon in den siebziger Jahren angekommen. Womöglich dauert es jetzt nur noch zwanzig, dreißig Jahre, bis der Vorstandsvorsitzende sich auch öffentlichkeitswirksam selbstkritisch Gedanken macht, wie „Bild“ in den vergangenen zehn Jahren gelogen, manipuliert, Menschenleben zerstört und ein ganzes Volk wie die Griechen verhetzt hat."
Blätter wie die FAS oder die „Süddeutsche Zeitung“ zeigen seit Jahren, dass man sich bei einer stabilen Auflage halten kann, wenn man schlichtweg ein gutes Blatt macht, lesenswerte, gut recherchierte Geschichten macht und aus den lieb gewordenen Zeitungs-Routinen ausbricht (die möglicherweise sinkenden Anzeigenerlöse haben ja nichts mit den Angeboten der TV-Sender zu tun).
Weise Worte vom Schockwellenreiter.
"Ich mache das jetzt seit knapp drei Jahren. Und seit fast ebenso langer Zeit kann ich es mir leisten, schlecht bezahlte Aufträge einfach abzulehnen. Es kommen mittlerweile genügend gut bezahlte Aufträge rein. Ich führe das eindeutig auf meine größere Bekanntheit und gestiegene Reputation durch Bloggen, Twittern etc. zurück."
Selected Tags
Related Tags
Top Contributors
Groups interested in journali...
-
Kommunikation Web2.0
Aktuelle Artikel zur Zukunft...
Items: 23 | Visits: 6
Created by: Sabine Leimbach
-
Digitaler Journalismus Know How
Items: 133 | Visits: 13
Created by: Bernd Oswald
-
Journalismus
Items: 2 | Visits: 12
Created by: Wolf Witte
Highlighter, Sticky notes, Tagging, Groups and Network: integrated suite dramatically boosting research productivity. Learn more »
Join Diigo
