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"Deshalb irritierte mich anfangs auch, dass meine beiden Mitarbeiterinnen über alles Mögliche berichteten oder verwiesen, was im weitesten Sinne mit Literatur und Lesen aber gar nichts mit den Autoren des White Ravens Festivals zu tun hatte. Es ging offenbar darum, sich überhaupt erst einmal in den Sozialen Netzwerken Gehör zu verschaffen. Das ist mittlerweile gelungen. Das White Ravens Festival ist unter den deutschen Kulturinstitutionen, sofern diese in den sozialen Netzwerken aktiv sind, bekannt, das Projektteam ist gut vernetzt, hat verschiedene sog. Camps besucht und hat sich innerhalb weniger Monate eine erstaunliche Medienkompetenz angeeignet, wie man besonders gut an den Videos sehen kann, die mittlerweile mit Einblendungen, Untertiteln, Musik und einem Abspann arbeiten." - Demnächst wird es eine Studie zum Thema jugendliche Literatur im Netz geben, bin gespannt auf die Ergebnisse.
"Social Media Storytelling spielt damit, Produkte und Angebote in eine gute Geschichte zu packen, die emotional berührt. Die Kunst dabei ist, immer zu den “Guten” zu gehören, und die “Guten” sind stets die, die bescheiden, freundlich, zugewandt und schwächer erscheinen." - Vielleicht ahnt man jetzt, warum ich halt NICHT die große PR-Trommel für mich rühre, obwohl man mir das immer nahelegt - es passt auch nicht zu mir.
"Social Media ist eben nicht nur ein Teil des Marketing-Mix, sondern zwingt Unternehmen (jeglicher Größe) sich mit den Implikationen einer neuen Kultur der Transparenz und Kommunikation auseinander zu setzen. Und das ist die wahre Vorausetzung: nämlich die Prozesse und Haltungen zu schaffen, die kompatibel sind mit einer 2.0-Denke." - Christian Henner-Fehr wäre begeistert, aber ich teile diese Ansicht ebenfalls.
"So wie die Keilschrift Geschichte ist (aber die Schrift geblieben), so wie die Druckpresse ausstirbt (aber der Offsetdruck lebt), so wie die Zahl der Festnetzanschlüsse zurückgeht (aber dafür die Zahl der Mobiltelefone steigt) werden auch die zentralen Errungenschaften, die einst unter dem Schlagwort „Web 2.0″ zusammengefasst werden, nicht mehr weggehen: Nämlich, dass es für jeden einfach und quasi kostenfrei möglich ist, Inhalte zu veröffentlichen und sich damit in einer breiten Öffentlichkeit am demokratischen Diskurs zu beteiligen" - Ansgar Heveling hat was über das Internet geschrieben: Er findet das irgendwie nicht so doll, obwohl er irgendwie ja doch Experte ist. So ganz verstanden habe ich den Text nicht und mir wird schlecht, wenn jemand anfängt von "digitalem Blut" und ähnlichem zu schwafeln. Daher besser mal Hannes Griepentrog lesen, der Stellung zum Text nimmt.
Na ja, ich rante auch schon mal... Generell kann man natürlich nicht alles übertragen, aber vielleicht mal einige Anregungen übernehmen.
"Das Lernmaterial soll da sein, wo ich bin und lernen möchte. Nicht zu Hause oder in der Schule."
Vielleicht schreibe ich darüber noch was ausführlicheres in der Verzahnungsagentur - ich glaube aber, dass die BITKOM hier etwas weltfremd ist.
Erstens "... haben in der Regel ein Studium abgeschlossen." - In der Regel ist gut. Ich wüßte momentan nicht wo an Social Media Manager studieren kann. Man kann Fortbildungen und Kurse zum Thema belegen, ja. Aber an einer Hochschule - so richtig studieren - Bachelor und Master? Gibts das in Deutschland?
Zum Rest äußere ich mich mal im Blog ausführlicher. Aber ist ja nicht das erste Mal dass die BITKOM mekwürdige Definitionen von sich gibt in dem Bereich.
"Fazit: Insgesamt macht mir Crowdbooster einen übersichtlichen Eindruck zur Statistik von Twitter und Facebook. Mit dem Tool kann man auf pure Zahlen an einem Ort zurückgreifen. Die Aktualisierungen sind mindestens täglich, was für mich völlig ausreicht. Crowdbooster ist jetzt kein allumfassendes Social Media Tool, aber dennoch für erste Monitorings gut zu empfehlen. Spannend wird es, wie gut die Integration zukünftiger Google Plus Firmenseiten erfolgt." - Trifft meine Einschätzung recht gut.
Der digiws-Blogartikel trifft meine Einschätzung sehr genau. Dann muss ich ja nichts dazu schreiben. ;-)
"Wer seine Marke auf die Reise durchs Social Web schickt, muss Markenbild, Philosophie und Gesamtstrategie dahinter konsequent fortführen. Schnellschüsse darf und kann sich niemand leisten, nachhaltiger Erfolg geht." - Richtig.
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