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Wegen des kommenden Leistungsschutzrechts kein Zitat.
"Grade für KMU liegt hier großes Potenzial, da in kleineren Betrieben, vor allem in Familienbetrieben, die Identifikation mit dem Arbeitgeber am größten ist und sich authentischer transportieren lässt."
"Ein Mitarbeiter ist IMMER Botschafter seines Unternehmens, das war auch schon vor Facebook und vor dem Internet so. In Zeiten des Social Web tritt dies nur noch deutlicher hervor. Aus diesem Grund sollten Unternehmen sich auch professionell mit dem Thema auseinandersetzen und ihren Mitarbeitern entsprechende Richtlinien (sog. Social Media Guidelines) an die Hand geben."
John’s cautions about apps:
Less can be more: Too many apps can be distracting and drive people away.
Nothing is permanent: You can try out for free and remove them if they don’t work.
"Leute sprechen über Sachen, die sie interessieren, Marken haben in diesen Gesprächen keinen Platz – wobei ich hier nicht von Produkten oder Dienstleistungen spreche, sondern von Brands. Was Menschen in einer Konversation spannend macht, sind ihre Beiträge, sind Facts, selbst wenn die dumm oder gar falsch sind. Menschen wollen über Dinge reden, die für andere einen Wert haben, damit ihr eigenes Ansehen grösser wird." - Der Titel des Artikels ist mal wieder reißerischer als der eigentliche Inhalt. Es geht halt um das, was Social Media Marketing auszeichnet - es geht drum gute Inhalte zu schaffen, die Leute zu unterhalten und an sich zu binden.
"Auch wenn das von vielen behauptet wird, gehe es den Datenschutzbeauftragten nicht darum Social Media zu verbieten. Vielmehr sitzen die Datenschutzbeauftragten selbst in einer Zwickmühle. Sie sind dazu angehalten die Datenschutzgesetze zu wahren. Diese sind jedoch nicht für die heutige technische Entwicklung nicht angepasst und auch von den Gerichten gibt es kaum Leitlinien. Entsprechend ihrem Auftrag legen die Datenschutzbeauftragten sie streng aus." - Und genau DAS wird ja von Nico Lumma und Konsorten nicht gesehen - das Dilemma, die Gesetze wahren zu müssen die nicht für das digitale Zeitalter angepasst sind. Da können wir halt nichts für, aber moment mal, sitzt Nico Lumma nicht in dieser grandiosen SPD-Netz-Vereinigung? Na dann... (Ja, das war ein Rant. Weil mir diese Position von Lumma und Konsorten sowas auf den Keks geht, dieses "Ich habe nur eine Seite der Medaille und die ist richtig"-Mentalität.)
"Man kann vieles outsourcen, aber ausgerechnet die Kundenbeziehung sollte man in eigener Hand behalten. Unternehmen sollten daher darauf achten, dass sie ihr Investment in Grenzen und flexibel halten ein Rückbau beziehungsweise Plattformwechsel sollte möglich sein." - Unterschreib.
"Zur Begründung führt auch Piltz aus, dass die Webseitenbetreiber keinen direkten Einfluss auf die Funktionsweise des Plug-Ins haben und damit auch nicht auf die Datenübermittlung." - Dass Facebook gegen den Datenschutz in Deutschland verstößt, gegeben. Das ULD argumentiert aber mehr und mehr auf wackeligen Füßen, die Kritik mehrt sich in der Fachpresse am Vorgehen.
"Ein stringbasiertes Übersetzungssystem, in dem Texte nur fetzenweise übersetzt werden, ist das nächste Problem. Sätze und Wörter werden von den wohlmeinenden, aber schlecht agierenden Freiwilligenscharen aus ihren Kontexten gerissen werden. Stell dir vor, du bist freiwilliger Übersetzer für eine Open Source-Software und du wirst nach einer passenden Übersetzung für die Phrase “Enter” gefragt. Ist damit die Enter-Taste gemeint? Soll es “Tritt ein” heißen? Oder etwas anderes"
"Jeder Mensch hat im Realleben unterschiedliche Rollen und bewegt sich in mehreren verschiedenen Kreisen, die dort örtlich getrennt sind, während sie im Netz durch verschiedene Pseudonyme und Onlineplattformen getrennt sind. Das hat mit Separierung mehr zu tun als mit Geheimhaltung. Niemand sähe es wohl gern, wenn sich am Stammtisch plötzlich seine Mutter dazugesellte oder die Freundin der Tochter, obwohl er andernorts gerne mit ihnen spricht."
""Wer privat im Social Web aktiv ist, der sollte klarstellen, dass er nicht offiziell im Namen des Unternehmens spricht", rät Krischak. "Man kann erklären: Ich arbeite zwar für dieses Unternehmen, schreibe hier aber meine persönliche Meinung auf." Ein Kommentar dürfe nicht als offizielles Unternehmensstatement gewertet werden können."
"Ein Grund mehr wieso man als Unternehmen nicht nur auf möglichst hohe Fanzahlen aus sein sollte. Wichtiger ist die Fans zu aktivieren."
"Als Empfehlung für den Einstieg in die Materie Social Media Monitoring kann man den Unternehmen deshalb nur als Herz legen, sich bereits im Vorfeld intensiv mit dem Thema zu beschäftigen und eine umfangreiche Bedarfsanalyse durchzuführen. Was will ich analysieren, welche Parameter sind dabei besonders wichtig und was spielt vielleicht keine so große Rolle?" - Und vor allem: Welche Kosten möchte ich pro Monat ausgeben. Sicher ist Radian6 ein schönes Tool, mit dem größere Betriebe optimal messen und ermitteln können. Aber kleine und mittelständische Unternehmen können sich das einfach nicht leisten. Für ein aktuelles Projekt verwendet das Team momentan kostenfreie Tools, bei dem wir aber auch wissen dass die gut funktionieren. Wer immer noch Geld ausgeben möchte, kann dann eine Stufe höhergehen - aber genau das habe ich gestern im Workshop auch vermittelt. A propos: RECHERCHE und MONITORING sind zwei verschiedene Dinge. Man kann Monitoring-Tools natürlich auch zur Recherche nutzen, aber Monitoring steht am Schluss, Recherche am Anfang. Manche bringen das durcheinander.
"Möglicherweise könnte der Chef – unabhängig von der arbeitsrechtlichen Einschätzung – eine Ablehnung nicht gut finden, zwingen kann er seine Mitarbeiterin aber nicht, insbesondere wenn die Plattform ausschließlich privat genutzt wird." - Was ich ja auch immer sage, wenn die Frage bei mir auftrifft. Generell muss man das nicht tun. Die Listenfunktion bei Facebook kann man aber genau für solche Fälle nutzen.
Anmerkungen von "dem Nutzer" zum ZDF-Beitrag über Facebook und Co. Während anderen von unnötiger Panikmache sprechen, halte ich den Beitrag vielleicht nicht für ganz fehlerfrei, aber er zeigt das auf, was alle Nutzer von Sozialen Netzwerken oder Technologie gerne verdrängen: Die nicht so netten Aspekte. Dass es diese immer gibt, dass der Staat sich gefälligst um das Thema Medienkompetenz an Schulen kümmern sollte - das ist dann eine der Folgerungen aus dem Beitrag für mich. Und sonst? Öfter mal das Gehirn einschalten. Das hilft. Wirklich.
"Es handelt sich hierbei nach meinem Verständnis um eine völlig neue Qualität der Sammlung und –verknüpfung von sozialen Daten, die gerade auf mittel- und langfristige Sicht völlig neue Auswirkungen auf unser gesellschaftliches Verhalten haben wird (versetzen Sie sich in die Lage eines 8-jährigen Schülers der beginnt, sein gesamtes jugendliches Sozialleben über Facebook zu organisieren). Die Antwort dürfte meines Erachtens nicht in nationaler Regulierung liegen; vielmehr sollten die neuen Schlagworte „Transparenz“ und „Kontrolle über die Nutzung der eigenen Daten durch Dritte“ lauten."
Wers braucht. :-)
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