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NGC6544

NGC6544 's Public Library

May
18
2012

"Die wenigsten Autoren, die den Aufruf unterzeichnet haben, sind bisher dadurch aufgefallen, dass sie sich mit dem Internet auseinandergesetzt haben. In dem Aufruf dominieren die Autoren, die Jahr für Jahr oder alle zwei Jahre ihr neues Buch bringen, die vom Betrieb in bewährter Weise getragen, von den Zeitungen rezensiert und von den Literaturhäusern eingeladen werden. Sie funktionieren nach einem jahrzehntealten verbürgten Modell."

Urheberrecht

  • Benjamin vertritt darin die These, dass die Kunst und ihre Rezeption selbst, insbesondere durch die Entwicklung von Photographie und Film, einem Wandel unterworfen sind. Dies geschehe zum einen durch die Möglichkeit der massenhaften Reproduktion, zum anderen durch eine veränderte Abbildung der Wirklichkeit und damit einer veränderten kollektiven Wahrnehmung. Zudem verliere in diesen Prozessen das Kunstwerk seine Aura, was in der Folge wiederum die soziale Funktion der Medien verändere. Die durch die Reproduzierbarkeit entstehende kollektive Ästhetik biete zwar die Möglichkeit der Entwicklung hin zu gesellschaftlicher Emanzipation, berge aber auch die Gefahr der politischen Vereinnahmung, wie zeitgenössisch am Aufstieg des Faschismus deutlich werde.
May
14
2012

"Aber nein, uns wird weiter suggeriert, mit gesundem Essen und Sport könnte man dieses Ideal erreichen."

werbung

"Vielleicht sollte man aber einfach ebenso plakativ antworten: Wir sind die Bürger und wir teilen Eure Einschätzung nicht (uneingeschränkt). Möglicherweise können wir aber auch irgendwann damit beginnen, eine sachliche Debatte zu führen."

Urheberrecht blog

"Dass die Verwerter eine Abmahnindustrie ins Leben gerufen haben, die mit ihren aberwitzigen Auswüchsen mittlerweile nicht nur individuelle Angst, sondern längst sozialen Unfrieden stiftet, ist den Unterzeichnern des Appells keine Erwähnung wert. Für sie ist alles offensichtlich in Ordnung. Allenfalls sollte es nach ihren Vorstellungen noch etwas rustikaler zugehen. Denn anders ist die ausdrücklich formulierte Forderung, das Urheberrecht noch weiter zu stärken, ja wohl kaum zu verstehen."

blog Urheberrecht

"Mit wem auch immer man darüber in den letzten Monaten spricht, deutsche Verlagsmanager sind erstaunlich realistisch. Die Hoffnung ist vor allem, das digitale Geschäft langfristig zu erschließen. Niemand rechnet damit, dass die Kunden in Scharen “hurra” schreien, wenn künftig immer mehr Inhalte im Internet bezahlt werden sollen."

blog

May
8
2012

"Diese Typisierung stammt aus dem Buch „Fans – soziologische Perspektiven“ und sie macht vor allem eines deutlich: Zwischen dieser Definition und dem allgemeinen Verständnis von weiten Teilen der Marketingwelt dessen, was ein Fan ist, liegt eine große Divergenz. Nach der Ursache für dieses Missverständnis muss man nicht lange fahnden. Sie liegt in der Verbreitung von Facebook. Seitdem sich das soziale Netzwerk auf breiter Ebene durchgesetzt hat und die Nutzerzahlen eine große Reichweite versprechen, gilt die Menge der „Fans“ wie Facebook anfänglich die Zahl der gesammelten Kontakte bezeichnete, als relevante Messgröße für den kommunikativen Erfolg in Social Media." - Da trifft das Wissen der Mischpoke 1.0 über Ultras und Jugendbewegungen und Soziologie knallhart auf das Internetmarketing. Na sowas.

marketing

"Die Bundesregierung geht davon aus, dass ACTA im EU-Parlament scheitern wird, erklärten Regierungsvertreter bei einer Anhörung vor dem Petitionsausschuss des Bundestages. Deshalb sei es nicht nötig, dass im Parlament ein separater Beschluss gegen die Ratifizierung des Anti-Piraterie-Abkommens verabschiedet wird."

Acta

May
5
2012

"Deshalb irritierte mich anfangs auch, dass meine beiden Mitarbeiterinnen über alles Mögliche berichteten oder verwiesen, was im weitesten Sinne mit Literatur und Lesen aber gar nichts mit den Autoren des White Ravens Festivals zu tun hatte. Es ging offenbar darum, sich überhaupt erst einmal in den Sozialen Netzwerken Gehör zu verschaffen. Das ist mittlerweile gelungen. Das White Ravens Festival ist unter den deutschen Kulturinstitutionen, sofern diese in den sozialen Netzwerken aktiv sind, bekannt, das Projektteam ist gut vernetzt, hat verschiedene sog. Camps besucht und hat sich innerhalb weniger Monate eine erstaunliche Medienkompetenz angeeignet, wie man besonders gut an den Videos sehen kann, die mittlerweile mit Einblendungen, Untertiteln, Musik und einem Abspann arbeiten." - Demnächst wird es eine Studie zum Thema jugendliche Literatur im Netz geben, bin gespannt auf die Ergebnisse.

Social Media literatur

"Und die freie Szene in Bochum ist, mit Verlaub, ein Pflänzchen. Eins dass es zu hegen und zu pflegen gilt, selbstredend, aber wenn man die prekären Arbeitsverhältnisse in dem Bereich etwas reduzieren will, muss man halt auch öffentliche Kulturhäuser haben, in denen Tonmeister, Regieassistenten und Bühnenbildner gebraucht werden. Das eine lebt nicht ohne das andere, ohne ein Stadttheater hier gäbe es keine Rottstraße, machen wir uns doch nichts vor. " - Aus dem Kommentar Nummer 18, der so einiges richtig anmerkt.

Bochum Musikzentrum Szene

Apr
29
2012

Bei einer solchen Werbeveranstaltung in Museen Fotografierverbote aufrecht zu erhalten, ist aus meiner Sicht einfach nur schlechtes Marketing, das nicht mehr in die heutige Zeit passt. Wir leben in einem Informationszeitalter, das sollten Künstler, Museen und Verwertungsgesellschaften dringend realisieren.

Museen Social Web

Apr
28
2012

Geführt wurde das Interview im Dezember letzten Jahres - Herr Wendel wußte also schon damals, was kommen könnte. Meine Frage auf der Facebook-Fanpage nach weiteren Infos beantwortet niemand. Mutmaßen kann man, dass ab Montag an die Presse gegangen wird.

Duisburg

"Es ist die große Chance dieses – bei allen Risiken und Nebenwirkungen – wirkungsvollen und oft wunderbaren Mediums: Menschen finden, Meinungen teilen, auf geteilte Meinungen stoßen, mehr wissen."

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