Eine Lösung ist der IT-Bulldozer-Ansatz, der eine homogene EDV-Landschaft schafft. Das Prinzip: Die Modellvielfalt wird auf maximal zwei Standardmodelle reduziert, indem alle bisherigen Geräte verkauft und im Gegenzug neue angeschafft werden. Um die IT auf einem aktuellen Niveau zu halten, wird die gesamte Technik etwa alle drei Jahre ausgetauscht. Bei der Finanzierung und Umsetzung eines solchen Ansatzes kann eine Leasinggesellschaft helfen. Diese übernimmt im Idealfall alle Aufgaben - vom Verkauf der gebrauchten bis zum Ankauf neuer Geräte.
Mit Hilfe von ständig aktualisierten Indextabellen und durch jahrelange Marktbeobachtung ist es den IT-Experten des Finanzdienstleisters möglich, die Alt-Geräte genauestens zu bewerten und den betriebswirtschaftlich günstigen Zeitpunkt für den Austausch zu bestimmen. Verkauft werden die alten EDV-Anlagen über einen spezialisierten IT-Broker oder einfach höchstbietend über ein Internetauktionshaus. Denkbar ist auch der Verkauf an die eigenen Mitarbeiter sowie die Überlassung der Technik an örtliche Schulen. Beim Einkauf erzielt die Leasinggesellschaft auf Grund ihrer Marktmacht und -kenntnisse weitaus bessere Preise als das Unternehmen selbst.
Bei der Finanzierung über Leasing profitieren Firmen aber nicht nur vom externen Experten-Know-how der Leasinggesellschaft. Auch die typischen Vorteile des Leasings kommen dem Unternehmen zugute. So sichert Leasing die Liquidität und schont das Eigenkapital. Außerdem sind Leasingraten steuerlich absetzbar und schaffen als feste Kalkulationsgröße zudem Kostentransparenz und Sicherheit für die zukünftige Planung. Aber auch die neu geschaffene, homogene IT-Struktur zahlt sich aus. Die Kosten für Wartung und Beschaffung sinken. Zudem dürfte die Zufriedenheit der Mitarbeiter, die nun alle unter gleichen Bedingungen arbeiten, steigen.