Skip to main content

Marcel Weiss's Library tagged urheberrecht   View Popular

26 Aug 09

TP: Gründe, keine CDs zu kaufen

  • Wer eine in einem Geschäft erworbene CD bei einem Online-Verkaufsportal wie eBay oder Hood.de einstellt, rechnet im Regelfall nicht damit, dass er abgemahnt wird. Immerhin hat er das Produkt ja selbst ganz regulär gekauft - und den Handel mit gebrauchten Tonträgern konnte die Musikindustrie trotz mehrerer Vorstöße bisher nicht grundsätzlich unterbinden. Trotzdem mahnen immer mehr Rechteinhaber private Anbieter von CDs, Bildern und Fanartikeln ab, von denen sie behaupten, dass sie nicht oder nicht ausreichend lizenziert seien.
12 Aug 09

Digitale Notizen » Blog Archive » Opfer einer gewerblichen Urheberrechtsverletzung?

  • Ich bin Opfer einer Urheberrechtsverletzung geworden - und zwar in einem gewerblichen Ausmaß. Jedenfalls kann man das so sehen. Ein Münchner Bekleidungsgeschäft nutzt in seiner Filiale in der Innenstadt (Bestlage Kaufinger Straße) mein geistiges Eigentum zur Umsatzsteigerung. Mir ist dieser Vorgang nur durch Zufall aufgefallen, als ich gestern durch die Münchner Fußgängerzone spazierte - ein Ort, von dem ich bisher dachte, er sei keinesfalls ein rechtsfreier Raum.


    Ich passierte ein Schaufenster, das aus Dekorations- oder Umbauzwecken (das habe ich nicht genau erschließen können) auf seiner Rückseite mit Zeitungsseiten tapeziert ist. Dort findet sich auch eine Seite aus der Süddeutschen Zeitung - und zwar aus dem Januar 2009. Darauf ist (u.a.) mein Text Kontrolle ist schlechter zu sehen, in dem ich mich mit dem Thema Urheberrecht im Internet befasse

26 May 09

IP|Notiz - IP|Expertennotizen: Piraten jenseits der Pirate Bay, Immaterialgüterrechte im Informationszeitalter

  • Die rigide Durchsetzung der Idee vom geistigen Eigentum pervertiert zunehmend die dahinterstehende Absicht der Beförderung von Kunst, Wissenschaft und technischem Fortschritt und kann zu einem Stolperstein der gesellschaftlichen Entwicklung werden.
08 May 09

“Die Zeit” und die “intellektuelle Finsternis”

“Die Zeit” und die “intellektuelle Finsternis”

blog.kooptech.de/...-die-intellektuelle-finsternis - Preview

urheberrecht politik

  • Das Argument ist darüber hinaus auch löchrig, weil es unterstellt, dass Kultur- und Wissensprodukte von vorneherein als Waren zu begreifen seien. Es klafft wohl nirgendwo eine größere Lücke zwischen Nutzwert und Tauschwert als in diesem Bereich. Die Warenform der kulturellen Güter (im weitesten Sinn, einschließlich wissenschaftlicher Publikationen) ist eine sehr junge “Errungenschaft”, wenn man das so nennen kann, und steht oft im Gegensatz zum intrinsischen Interesse der Gesellschaft an einer freien Zirkulation dieser Werke.

heise online - Forscher fordern maßvolleres, objektiveres und liberaleres Urheberrecht

  • Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler haben sich auf der Konferenz des Bundesjustizministeriums zur Zukunft des Urheberrechts nachdrücklich für eine Verkürzung von Schutzfristen beim Copyright und den Ausbau der Nutzungsrechte der Allgemeinheit ausgesprochen. "Das richtige Maß an Schutz zu finden, heißt auch, dass ein Zuviel zu vermeiden ist", betonte Reto Hilty, Direktor des Max-Planck-Instituts für geistiges Eigentum, am heutigen Donnerstag in Berlin. Bisher sei es international immer wieder zu einer Ausweitung von Schutzrechten gekommen. Wichtig sei es nun, wieder im Interesse des Gemeinwohls zu einer angemessen Dauer der staatlich gewährten Monopolrechte zu kommen und stärkere Einschränkungen der exklusiven Verwertungsansprüche vorzunehmen.
25 Mar 09

Time To Scrap All Music Industry Licensing Schemes | Techdirt

  • It's impossible to be a legal innovator in online music these days. No matter what you do, you will run afoul of some kind of music licensing issue. That's because of the way that copyright law is designed. Basically, each time some new technology comes along that doesn't fit with the way copyright law used to work, the copyright holders run to Congress and demand yet another new "right" to be included in copyright -- and anyone who wants to do anything has to now pay for yet another license to cover that right. The end result is a comical house of cards that no one can actually figure out
  • We've built a copyright system by having politicians incorrectly accept the screaming complaints of legacy industries every time some new technology comes along. So they add another layer of complexity to that house of cards, and we've now reached the point where it's impossible to innovate legally -- and even doing basic creativity puts you at significant risk. Yet, there's ample evidence that none of this is actually needed for musicians to make a living making music. It's time to recognize this and look to just wipe out all of these unnecessary legacy artifacts of a dead system, and clear the decks to let real innovation thrive.
04 Jan 09

TP: Vorsätze und Verbote

  • Trotz der Konzentration der Begründungen neuer Monopolrechte mit "Kreativen" und "Urhebern" deuten zweierlei Tatsachen darauf hin, dass diese von einem Ausbau von Immaterialgüterrechten nicht zu mehr oder besseren Schöpfungen angeregt werden. Zum einen sind die direkten Nutznießer der geplanten Verbotsrechte selten Urheber, sondern meist bloße Rechteinhaber. Große Unternehmen, die (wie unter anderem <!--LINK--><!--LINK_ICON-->[local] <!--/LINK_ICON--><!--LINK_TEXT-->Reto Hilty<!--/LINK_TEXT--><!--/LINK-->, der Direktor des Max-Planck-Instituts für "Geistiges Eigentum", feststellte) keineswegs die gleichen wirtschaftlichen Interessen haben wie Urheber. Aus diesem Grunde werden auch zusätzliche Profite nicht oder nur an sehr wenige "Künstler" weitergereicht.




    Zum anderen belegen sowohl <!--LINK--><!--LINK_ICON-->[local] <!--/LINK_ICON--><!--LINK_TEXT-->Motivations- als auch Kulturevolutionsforschung<!--/LINK_TEXT--><!--/LINK--> relativ einhellig, dass selbst jene wenigen "Künstler", die von einem Ausbau von Monopolrechten tatsächlich finanziell profitieren, dadurch nicht zu mehr Kreativität angeregt werden. Schon seit längerem ist bekannt, dass die von Politik und Medien für den weiteren Ausbau von Immaterialgüterrechten herbeizitierte Anreiztheorie nur auf einem begrenzten Gebiet funktioniert. Bereits in den 1970er Jahren fasste Kenneth McGraw von der University of Mississippi die Ergebnisse der bis zu diesem Zeitpunkt durchgeführten Motivationsstudien zusammen und kam zu dem überraschenden Ergebnis, dass finanzielle "Anreize" zur Leistungsminderung führen können – vor allem wenn die Leistung komplex ist und/oder schöpferischen Aufwand erfordert.

  • Es gibt, wie die Harvard-Psychologin Teresa Amabile später herausfand, allerdings noch eine Ausnahme von der Ausnahme: Wenn die finanzielle Belohnung die Durchführung der kreativen Aufgabe erst möglich macht, fördert sie ein besseres Gesamtergebnis. Darüber hinausgehende Belohnungsanreize verschlechtern das Ergebnis jedoch wieder.<!--LIT-->[<!--LIT_NR-->3<!--/LIT_NR-->]<!--/LIT-->
    Eine adäquate politische Umsetzung dieser Ergebnisse wäre also beispielsweise eine Künstlergrundsicherung, nicht aber ein System, das sehr wenigen Menschen sehr hohe "Belohnungen" bietet, der großen Masse aber zu wenig für ein Grundauskommen.
17 Sep 08

Techdirt: Making Google Products Easier To Use Is Not 'Encouraging Stealing'

No matter how many times we explain it, people just don't seem to understand that copyright infringement is not theft. Theft involves the removal of a rival good whereas copyright infringement makes a copy, leaving others' use uninhibited.

techdirt.com/...1510062240.shtml - Preview

urheberrecht copyright

03 Oct 07

Klicken Sie auf den Button 'Rechteerwerb beenden' - Die Zeitungen und die Rechte ihrer Autoren - Perlentaucher.de, Kultur und Literatur Online

  • Wäre dies ein bedauerlicher Ausnahmefall, man könnte den Kopf darüber schütteln, Sybille Klein einen guten Anwalt empfehlen und die Sache ad acta legen. Tatsächlich verdienen aber alle großen Zeitungen, von der taz über die Süddeutsche bis hin zur FAZ, tagtäglich Geld damit, dass sie fremdes geistiges Eigentum weiterverkaufen, ohne im Einzelfall zu kontrollieren, ob sie über die entsprechenden Rechte verfügen. Dass dabei gerade freie Autoren "durchrutschen", die, aus welchen Gründen auch immer, entsprechende Verträge nie unterzeichnet haben, wird offenbar billigend in Kauf genommen. Und weil die Zeitungen genau wissen, dass sie das eigentlich nicht dürfen, berichten sie auch nicht darüber. Schließlich hätte es etwas Peinliches an sich, wenn allgemein bekannt würde, wie nachlässig die großen, kulturell tonangebenden Zeitungen mit dem geistigen Eigentum ihrer Autoren umgehen. Durchaus auch mit dem ihrer bekannten Autoren.
  • Dass ein Urheber sich beschwert, damit rechnet die FAZ allerdings jederzeit. Wenn ein Autor zufällig auf eine nicht genehmigte Veröffentlichung seines Textes stößt, wird er sich zunächst an den Verantwortlichen halten - ob dieser den Text selbst geklaut oder von der FAZ gekauft hat, kann ihm egal sein. In letzterem Fall soll der in Bedrängnis geratene Syndikationskunde schnell bei der Zeitung anrufen, heißt es sinngemäß in den AGB (Punkt II,9). Die FAZ wird dann zur "Abwehr derartiger Ansprüche" tun, was sie kann. Für den Fall, dass dies nicht gelingen sollte, schließt die Zeitung vorsorglich jede Haftung aus: "Rechtsverteidigungskosten, die dem Kunden dadurch entstehen, dass Dritte (...) urheberrechtliche Ansprüche (...) geltend machen", muss der Kunde der FAZ selbst tragen. Spätestens an diesem Punkt fragt man sich, warum man der Zeitung Geld dafür bezahlen sollte, dass sie einem Rechte einräumt, von denen sie offenkundig selbst nicht genau weiß, ob sie sie besitzt.
  • 3 more annotations...
06 Jul 07

c't - Hintergrund - Weniger privat kopieren, mehr Vergütungspauschale zahlen

  • Herausgekommen ist ein Gesetz, das hauptsächlich den Belangen von Verwertern und Urhebern Rechnung trägt. Für die Verbraucher sowie die Wissenschaft bleibt der Korb größtenteils leer und die Geräteindustrie schreit Foul, auch wenn das federführende Bundesjustizministerium von einem fairen Kompromiss zwischen allen Beteiligten spricht. Allerorten wird aber bereits lautstark nach einer dritten Runde zur Novellierung des Urheberrechts gerufen.
1 - 12 of 12
Showing 20 items per page

Diigo is about better ways to research, share and collaborate on information. Learn more »

Join Diigo