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"Wir" denken zu sehr monokausal. Wenn A dann B dann C. Doch im richtigen Leben sind es multikausale Zusammenhänge. Wir müssen anders dnken und können dabei von fernöstlichen Denkweisen lernen.
Tim Miksa über Enterprise 2.0 und Leadership: "Das Thema Leadership 2.0 ist in den vergangenen Monaten verstärkt in der Wahrnehmung von Unternehmern und Führungskräften angekommen. Immer häufiger spreche ich bei unseren Beratungsprojekten mit Menschen in Führungspositionen darüber, welche Auswirkungen der Paradigmenwechsel in der Kommunikation auf ihre eigene Rolle hat."
"Culture is a balanced blend of human psychology, attitudes, actions, and beliefs that combined create either pleasure or pain, serious momentum or miserable stagnation. "
Unternehmen sind klassischerweise selbstverliebt: Wir sind die besten. Wir sind... Doch wo bleibt da der Kunde? "Wir wollen, dass sich unser Kunde so wohl mit uns fühlt, dass er uns an 5 Bekannte weiterempfiehlt" Na also. Und freche Beweihräucherung wird imSocial Media-Zeitalter schonungslos aufgedeckt.
"Seit 2008 befragt die Job AG mehr als 1000 Beschäftigte hinsichtlich der Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Die Ergebnisse der 3-Jahres-Analyse sind erstaunlich beständig und unterliegen nicht der Konjunktur. Ein Ergebnis: Arbeitsklima ist wichtiger als Gehalt. " Und die Zufriedenheit ist besonders hoch bei Freiberuflern/Selbständigen.
"Weltweit starren Manager fassungslos auf die brasilianische Firma Semco, eine sehr breit aufgestellte Dienstleistungsfirma, die von Industrieequipment bis zu Postlösungen in diversen Feldern tätig ist: Was dort passiert, widerspricht allem, an was sie glauben. Die 3000 Mitarbeiter wählen ihre Vorgesetzten, bestimmen ihre eigenen Arbeitszeiten und Gehälter. Es gibt keine Geschäftspläne, keine Personalabteilung, fast keine Hierarchie."
"Wenn die Facebooks dieser Welt der soziale Lebensraum im Internet sind, dann sind Enterprise2.0-Anwendungen deren geschäftliche Entsprechung. Enterprise2.0 ist die Anwendung von Social Media und Social Software im Unternehmenskontext, um gemeinsam ein unternehmerisches Ziel zu erreichen. "
"Wenn Social Media nicht von Mitgliedern der Geschäftsleitung aktiv als User (vor)gelebt sowie ziel- und strategielos betrieben werden, bleiben sie fruchtlose und von der Unternehmenskommunikation losgelöste Kommunikationsmassnahmen, die ins Leere führen. In solchen Fällen verpuffen die investierten Mittel, womit die vielerorts wohl genährte Diskussion von der – nun am eigenen Beispiel nachgewiesenen – Wirkungslosigkeit und Unrentabilität von Social Media neues Futter bekommt"
Jochen Mai (Karriere Bibel) über Unternehmenskultur und über Manager und Unternehmen, die mit gespaltener Zunge sprechen.
"Der 10. Social Media Gipfel drehte sich ums Social Intranet: Andreas Hiller vom deutschen Informatikdienstleister GIS und Wolfgang Jastrowski von der SwissRe zeigten, wie ihre Unternehmen davon profitieren. "
"Martina Girkens, CIO Corporate Functions bei Continental, vernetzt über IBM Omnifind, IBM Connections und Microsoft SharePoint 160.000 Mitarbeiter und deren Wissen. Doch die Herausforderung liegt nur zum Teil in der Integration der neuen Lösungen – viel mehr erwartet der Vorstand die Einführung einer "neuen Unternehmenskultur" auf Basis der technischen und organisatorischen Vernetzung aller Mitarbeiter."
Joachim Haydecker: "Und wann hören wir wieder einmal zu? Wie ein Meteoritenschauer prasseln die Informationen auf uns. Wann verarbeiten wir all diese Informationen? Wie selektieren wir was wichtig ist und was nicht? Wer oder was hilft uns dabei?"
Ach was?! Es tut immer wieder gut, dass der gesunde Menschenverstand bei Senior / Executive Manager durch Studien (wieder)belebt werden kann:
"Enterprise 2.0-Initiativen müssen mit Mut und vor allem kultureller Agilität beginnen. Erst dann kommen Tools und Governance ins Spiel, rät Detecon."
Ach was?! Es ist gar keine Studie sondern ein "Opinion Paper"...
Ich war auch dabei: Henner Knabenreich hat "...eine kleine Umfrage unter aktiven Social Media-Nutzern – Blogger, Karriere-Page-Betreibern, Recruitern und Beratern (teilweise auch alles in einer Person vereint) durchgeführt. Auslöser dafür war eine spannende und kontroverse Diskussion, die ich vor einigen Wochen mit Klaus Eck und Thomas Euler von Eck-Kommunikation (sollte jeder kennen, der den PR-Blogger kennt) geführt hatte. Hierbei ging es darum, welche Anspracheform auf Facebook (Karriere-)Pages eigentlich die passende ist. Ist es das Du? Ist es das Sie? Ist der Kontext oder das Medium entscheidend, ist es die Zielgruppe, ist es der Umgangston im Unternehmen bzw. die Unternehmenskultur"
Gute persönliche Stellungnahme von Uwe Knaus zum angeblichen "Daimler-Zwischenfall", wonach Daimler Mitarbeiter zum Rapport bestellt und die Facebook-Gruppe habe schließen lassen.
Klasse Analyse von Ed Wohlfahrt ausgehend von einem Blogpost Christian Bölling („Am Ende des Tages“), dass sich die Unternehmenskultur mit Social Media verändert.
"Aber diese Teilnahme am Gespräch, dieses Zuhören und Lernen verändert das Unternehmen insgesamt."
"Was ist dran an der digitalen Kluft in Unternehmen? Sind junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tatsächlich um so vieles offener für die schöne neue Web-2.0-Welt als ihre Kolleginnen und Kollegen aus den älteren Semestern?"
Offensichtlich ist der digitale Graben zwischen den Generationen gar nicht so groß. So offensichtlich, dass ich dies schon seit ein paar Jahren feststelle. Schließlich bin ich ab April der beste Beweis :-)
Thomas Pleil: "Der Wille, etwas zu tun und die Angst, etwas falsch zu machen, stehen sich gegenüber. Das ist mein Eindruck zum Stand der B2B-Kommunikation im Social Web. Seit der Veröffentlichung unserer mit Studenten erarbeiteten Untersuchung zu Social Media in der B2B-Kommunikation (Rezension 1, Rezension 2) habe ich das Thema immer wieder mit Praktikern diskutiert. Nach meinem Eindruck werden Social Media heute in vielen Unternehmen nicht mehr grundsätzlich in Frage gestellt, es scheint weniger um das „Ob“ als um das „Wie“ zu gehen."
Jens-Uwe Meyer auf Perspektive Blau: "Das neue deutsche »Wirtschaftswunder« täuscht über einen Fakt hinweg: In der Liga der weltweit innovativsten Firmen sind unsere Unternehmen allenfalls Mittelmaß. Der Aufschwung beruht auf Ideen von gestern. Gegen die weltweit innovativsten Firmen haben deutsche Unternehmen kaum eine Chance."
" Erfolgsunternehmen haben ein stärker ausgeprägtes humanistisches Werteprofil. Die werteorientierten Unternehmen sind zudem insgesamt lernfähiger, kreativer und innovativer."
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