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Recht interessante Details, trotz der ungelenken TP-Hacker-Boulevard-Masche bei deren Aufbereitung und Präsentation und schon in der Überschrift.
Witziger Titel - und ein schöner, sachkundiger Bericht von Leo Wieland. :-) (Der Zweite ist Juan Carlos allerdings nicht - Im Anrißtext hat wohl die Praktikantin zugeschlagen.)
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Juan Carlos II. hat Aufsehen mit allerlei Eskapaden erregt und sich rechtzeitig zur goldenen Hochzeit aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Sein Volk hat ihm verziehen und schätzt seine Verdienste.
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Die tröstliche Nachricht für den Rekonvaleszenten ist, dass mehr als zwei Drittel seiner Untertanen ihm schon verziehen haben. Nach einer Umfrage im Auftrag der Zeitung „El Mundo“ nahmen 72 Prozent die Entschuldigung an, wonach „es nicht wieder vorkommen“ werde. Sie wollten nicht einmal genauer wissen, was „es“ ist - der Elefant oder die Gespielinnen.
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Ganz schöner Tratsch! :-D Aber witzig...
Die WDR-ZeitZeichen und der Betreiber des verlinkten Blogs sind sich einig, dieses Jubiläum für ein bedeutendes zu halten. Ich wäre geneigt, ihnen zuzustimmen. :-)
Ich verstehe nicht, weshalb sie ausgerechnet Spanien unterstellt, daß dort "Islamfeindlichkeit und Antisemitismus im europäischen Vergleich am größten" seien. Gerade in Spanien gibt es keine nennenswerte "rechtspopulistische" Partei, ebenso wenig wie in Deutschland.
Für die Spanier hat der von der EU erzwungene radikale Sparkurs destruktive Auswirkungen. Das Land befindet sich in einer Rezession und könnte durch die Einsparungen noch zehn Jahre darin verharren. Jeder vierte Spanier ist ohne Arbeit, unter den jungen Spaniern hat jeder zweite keinen Arbeitsplatz. Die Fähigsten verlassen das Land - und ohne seine Elite wird Spanien sich noch schwerer von der Krise erholen. Spanien ist nicht Griechenland. Die Spanier sind nicht ins Defizit geraten, weil sie über Jahre über ihre Verhältnisse gelebt hätten. Spanien zählte umgekehrt zu den Ländern, die nie die Maastricht-Kriterien verletzt haben. Als Spanien 2008 in eine schwere Krise geriet, konnte es sogar einen Haushaltsüberschuss vorweisen. Spanien ist an der Kombination aus billigen Krediten der Europäischen Zentralbank und einem harten Arbeitsrecht gescheitert, das den Jungen die Arbeitssuche erschwert. Jetzt muss Madrid durch die Brüsseler Verordnungen buchstäblich überall sparen. Die universalen Sparmaßnahmen, die Brüssel wie eine Doktrin verordnet, über die nicht diskutiert werden darf, sind bei weitem nicht für alle Länder sinnvoll
Abgesehen von dem ziemlich langweiligen Lokalkolorit-Füllmaterial in der Mitte recht interessant, gerade auch die Bemerkungen zur Trujillo-Diktatur gegen Ende.
"Und es gab auch in Europa Fälle einer landwirtschaftlichen 'Dekadenz': Die spanische Landwirtschaft hat sich nie wieder davon erholt, dass sie das agrikulturelle Wissen der Juden und Muslime, von denen die letzten 1609 vertrieben worden waren, verschmähte und ihre kunstvollen Wasserbauanlagen verfallen ließ."
S. 318
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Die Verurteilung von Richter Baltasar Garzón ist ein klarer Fall politischer Justiz. Er hatte es gewagt, ein Korruptionsnetz offen zu legen. Dafür musste er zahlen.
Ein sehr interessanter Bericht!
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Mit ihrer Erklärung wollten die Juristinnen und Juristen darauf hinweisen, dass Garzón nicht nur Diktatoren verfolgt, sondern bei den Anklagen gegen die baskische Unabhängigkeitsbewegung Hinweise auf Folter zumindest ignoriert, wenn nicht gar Misshandlungen billigend in Kauf genommen hat. Mit dieser Position stehen sie ziemlich allein da, für sein Vorgehen gegen die ETA und »ihr Umfeld« ist Garzón oft gelobt worden.
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»Paradoxerweise ist er heute ein Opfer jener Politisierung der Justiz, die er selbst meisterhaft entwickelt und vorangetrieben hat«, kommentiert del Cura die Entwicklung.
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Ein republikanischer Spanier macht einen dummen Spruch über die Interbrigaden: "Ich mag diese Deutschen nicht." Borkenau:
"Ich unterdrückte meinen Ärger, mußte aber daran denken, daß jede einzelne Offensive der Aufständischen solange erfolgreich verlaufen war, bis eine der Internationalen Brigaden in den bedrohten Sektor gerufen wurde."
S. 317
Knapp 15 Minuten und mau. Viel zuviel Gewese um den beknackten "Da Vinci-Code" (als ob das Opus Dei vorher keinen Ruf gehabt hätte!) - und von den Verbindungen des Haufens zum spanischen Faschismus ist nicht einmal die Rede.
(Ich muß zugeben, Rajoy nicht ganz so widerlich zu finden wie seinerzeit Aznar...)
ist ein unglaublich dichtes, informatives und instruktives Werk! Selten ein so gutes Sachbuch gelesen. Auf 50 Seiten entrollt und entschlüsselt sich die spanische Geschichte zweier Jahrhunderte! Nahezu unfaßbar! Seit Huizinga und damals Ahasver von Brandt im Studium habe ich nichts so Kondensiertes mehr gelesen, glaube ich,
Garton Ash hat sich in Madrid unter Arabern umgehört, und zwar in der Straße, aus der die 2004er-Bomber kamen. (Sein Bericht von damals aus dieser Calle de Tribulete findet sich in "Jahrhundertwende".) Sie, die Araber dort also, sind verhalten optimistisc
Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen: "Während ein Teil der Spanier sich auf die Suche ihrer Geschichte macht, unternimmt die Gegenseite alles, um genau dies zu verhindern." Der taz-Korrespondenz scheint in dem Land, das zwei ist, am richt
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