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Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen wurde am Donnerstag um 12 Uhr bei HDW das erste von drei neuen U-Booten für die Marine Israels getauft. Das größte bislang in Deutschland gebaute U-Boot erhielt den Traditionsnamen „Tanin“. Der Auftrag ist in Deutschland umstritten, nachdem Nobelpreisträger Günter Grass die Lieferung von U-Booten an Israel scharf kritisiert hat.
Mich nervt dieses schmierige öffentliche Hymnen-Gesinge mit gläubigen Hundeaugen ganz allgemein und per se und immer und überall - insofern vermag ich auch nicht zu sagen, was ich von diesem sicher gutgemeinten Vorschlag halten soll.
Oho, ein Lob des Pragmatismus von Götz Aly, wer hätt's gedacht? Und auch noch der Versuch, sich in beide Seiten zu versetzen, kaum zu glauben...
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Die israelische und arabische Seite führen den Nahost-Konflikt oft pragmatischer, als es scheint.
Tjoar, schön blöd... (Sowohl das Gesicht des Dänen als auch die Reaktion des israelischen Offiziers.)
Wenn Grass glaubt, dass er eine Art literarischer Regierungschef ist, dann irrt er. Wenn er glaubt, dass er ein Großintellektueller ist, dann irrt er zweimal. Warum? Weil er nicht argumentiert, nicht disputiert, sondern sich bloß exponiert. Weil er allein glaubt, etwas zu sagen zu haben. Was er dann aber sagt, ist nur dumpf, und das war noch nie intellektuell. Er ist nicht einmal ein Sarrazin; dann hätte er zumindest mehr gewusst. Was er alles nicht weiß, faktisch, aus allen Diskussionen und Berichten der vergangenen Jahre, Monate, Tage um den Nahen Osten. Und wenn er es doch wüsste? Dann wäre das Schlimmste von allem, dass er bei seinem Präventivgedicht unterschlägt: Nie hat Israel mit einem atomaren Erstschlag gedroht, nicht gegen den Iran, gegen niemanden. Nie hat Israel einen anderen Staat auslöschen wollen. Wie der Iran.
Ich mag kurze Statements! :d: Das Blog der israelischen Botschaft nervt nur noch, seitdem da die Likud-Proleten das Sagen haben. Auch der mittlere Absatz ist eine spezifische Form von israelischer Weinerlichkeit und auch einfach objektiv falsch (Kuwait, Taiwan, Palästina etc.). Aber der Rest sitzt. Und die Kürze ist großartig! :-) "Peng!"
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Was gesagt werden muss ist, dass es zur europäischen Tradition gehört, die Juden vor dem Pessach-Fest des Ritualmords anzuklagen. Früher waren es christliche Kinder, deren Blut die Juden angeblich zur Herstellung der Mazzen verwendeten, heute ist es das iranische Volk, das der jüdische Staat angeblich auslöschen will.
Was auch gesagt werden muss ist, dass Israel der einzige Staat auf der Welt ist, dessen Existenzrecht öffentlich angezweifelt wird. So war es schon am Tag seiner Gründung, und so ist es auch heute noch.
Wir wollen in Frieden mit unseren Nachbarn in der Region leben. Und wir sind nicht bereit, die Rolle zu übernehmen, die Günter Grass uns bei der Vergangenheitsbewältigung des deutschen Volkes zuweist.
(Botschaft des Staates Israel, 04.04.12)
Zu bedauern bleibt der arme Übersetzer der NYT, der sich aufgefordert sehen könnte, aus der Wellenschliff-Prosa so etwas wie Poesie zu machen.
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In einem Gedicht äußert sich Günter Grass über die drohende Kriegsgefahr zwischen Israel und dem Iran. Er unterstellt Israel, womöglich gleich das gesamte „iranische Volk auslöschen“ zu wollen. Doch er verliert kein Wort über die Bedrohung Israels durch den Iran. Henryk M. Broder kontert und holt die große Keule heraus.
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Was bleibt? Ein Dichter, der mit der „Blechtrommel“ einen wirklich großen Roman geschrieben hat. Das ist gut 50 Jahre her. Der Nimbus des einstigen SPD-Wahlkämpfers ist schon durch seinen seltsam verdrucksten Umgang mit seiner Vergangenheit in der Waffen-SS verblasst. Grass trommelt noch immer. Doch es klingt seltsam hohl.
Ich glaube nicht, daß die israelische Regierung mit ahistorischen Dunkelmänner-Traktaten dieses Stils etwas Substanzielles zur Lösung des Problems beitragen kann. Unsäglich.
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Zippi Livni muss die Führung der israelischen Oppositionspartei Kadima abgeben. Sie verlor die Vorsitzendenwahl gegen den früheren Verteidigungsminister Schaul Mofaz.
Exzellent! :d:
Sigmar Gabriel findet erstaunlich deutliche Worte zum neo-jüdischen, US-amerikanischen Siedler-Geschmeiß in Hebron! Eigentlich unnötigerweise präzisiert hier: https://www.facebook.com/sigmar.gabriel/posts/369166903116038
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Greift Israel Iran an, um eine mögliche Katastrophe zu verhindern, beschwört es selbst eine sichere Katastrophe herauf. Ein Plädoyer für Zurückhaltung.
Von David Grossman -
Iran ist bekanntlich nicht bloß ein radikaler fundamentalistischer Staat. Große Teile der Bevölkerung sind säkular, gebildet und aufgeklärt. Viele von ihnen haben in Demonstrationen gegen das verachtete diktatorische Regime ihr Leben riskiert. Dass ihr Herz für Israel schlägt, will ich gar nicht behaupten, aber sie sind vielleicht diejenigen, die das Land irgendwann regieren werden, und vielleicht werden sie sich sogar für Israel erwärmen. Ein israelischer Angriff würde diese Chance auf Jahre hinaus zunichtemachen. In den Augen selbst moderater, realistischer Iraner wird Israel immer der arrogante, größenwahnsinnige Staat sein, der historische Feind, der bekämpft werden muss. Ist diese Aussicht gefährlicher oder weniger gefährlich als ein atomarer Iran?
Ja, Ihr Likud-Arschlöcher, dann sagt aber auch mal, daß Eure eigenen Leute *auch* Bilder von Anno Dazumal als von heute verkaufen! Siehe den zuvor verlinkten 972-Artikel!
Kommt von einem amerikanischen "Thinktank"-Typen und "Präzisionskriegs"-Träumerle, ist daher mit äußerster Vorsicht zu genießen ("nach meinen Berechnung"). Immerhin aber interessant zu lesen...
Oh großer Gott, die armen Soldaten! :übel: :-D Echt, selten von so einer Geschmacklosigkeit gehört...
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Die „National Memorial Hall“, die auf dem Herzlberg für die 23.000 gefallenen israelischen Soldaten gebaut wird, soll mit moderner Technik ausgerüstet werden. Alle Grabstätten werden mit Barcodes versehen, die man mit einem Smartphone scannen kann, um so den Namen und ein Foto des Gefallenen zu erfahren. Teil dieses Programms ist auch eine elektrische Kerze, die sich am Todestag der gefallenen Soldaten automatisch entzündet.
:d:
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Some of the most notorious settlements – for example, in Hebron, Sheikh Jarrah or Silwan – are based on the claim that settlers are “returning” to places held by Jews before the creation of the state of Israel. It’s interesting to note, therefore, that in most cases, descendants of Jews that lived in those places oppose the projects undertaken in their name.
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Hebron can serve as a good example for teaching students to distinguish between messianism and reality.
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