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Über Tourismus. Zweimal mit historischem Hintergrund, einmal ohne einen solchen.
<blockquote>Historisches Spektakel in der alten Kaiserstadt Kaifeng / Die Stadt Belfast und das Titanic-Geschäft / Ein Wellness-Hotel für Hunde in Mecklenburg-Vorpommern.</blockquote>
Sehr interessant!
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Der Fall Bo Xilai ruiniert den Ruf der chinesischen Kommunistischen Partei - einige hoffen auf einen Reformschub. Der Bevölkerung wird klar, wie weitreichend die Verfehlungen höchster Parteiführer gehen können.
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Bos bislang als größte Errungenschaft gepriesene Tat in Chongqing, sein Feldzug gegen Verbrechen und Mafia, darf jetzt offen in Frage gestellt werden. Bo Xilai schmückte seine Arbeit in Chongqing mit einem nostalgischen Rückgriff auf die Mao-Zeit. Er gebärdete sich links-populistisch und verließ damit den Parteikonsens. Bo war selbstherrlich und konnte es sein, weil er Rückendeckung in der Partei und auch im mächtigen Militär hatte. Er gehört zur Gruppe der „Prinzen“, der Nachkömmlinge von Altrevolutionären und Parteigründern. Dieser „Revolutions-Adel“ verfügt noch immer über großen Einfluss in der Volksrepublik. Ihnen steht die Fraktion der „Jugendliga“ gegenüber, jener Funktionäre, die den Aufstieg in der Partei von der Pike auf hinter sich haben und durch Verdienste, nicht wegen ihrer Herkunft, aufsteigen. Ihr höchster Repräsentant ist der jetzige Parteichef Hu Jintao, der im Herbst sein Amt abgeben wird. Auch Ministerpräsident Wen Jiabao kommt nicht aus dem „Adel“, sondern aus den „Massen“, sein Vater war Dorflehrer.
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"Bo Xilai war einer der beliebtesten Politiker Chinas, über den sogar Lieder gesungen wurden. Kein Wunder, dass er sich mit seinen Ideen auch viele Feinde gemacht hatte. Seine steigende Beliebtheit beim Volk wurde in den Führungsriegen kritisch beobachtet. Besonders unzufrieden dürften Hu Jintao und Wen Jiabao gewesen sein, die vermutlich die Aktion verantworten. Die Absetzung von Bo Xilai bedeutet einen mächtigen Schlag gegen die Gruppe, zu der auch der chinesische Vize-Präsident Xi Jinping gehört. Er ist designierter Nachfolger von Staats- und Parteichef Hu Jintao."
Ich finde diese Mao-Nostalgie, von der man jetzt gelegentlich hört, bemerkenstwert. Sogar viele Chinesen scheinen vom Kapitalismus genug zu haben. (?)
Interessant. Über die Bemühungen der Chinesen, auch eigene Marken zu schaffen. Unter anderem über TouchPal/CooTek... Und einmal wieder nervt der Sprecher, der seine Sprachkompetenz durch Imitation der chinesischen Tonstufen muß. :crap:
4 leidlich interessante Minuten.
Hörenswert. Hübsches Zitat am Ende: "Wenn die Menschen nach meinem Tode sagten, daß 70 % von dem, was ich getan habe, richtig war - dann wäre das ziemlich gut."
"The Burren - wo Irland nicht grün ist / Das Tal Shaxi - wo China noch still ist / Das Schanzenviertel - wo Hamburg nicht nur hip ist." Ganz gut. :-) (Nicht mal der Bericht aus Hamburg nervt allzu sehr...)
Interessanter Artikel. Anriß: "Die Bevölkerungsentwicklung in China ist dramatisch: Die Volksrepublik altert, bevor sie reich geworden ist. Und auch ein 'Millionen-Überschuss' an Männern gefährdet die soziale Stabilität."
Wenn man die Ideologieversäuerung im ersten Satz gnädig überliest, ist das ein ganz vernünftiger Kommentar. (Falls es denn wirklich viele Eltern gibt, die so einen Quatsch mit ihren Blagen anstellen.)
Zitat: "Auf den vorderen Seiten dreht sich fast alles um Googles Rückzug aus China nach Hongkong. Jutta Lietsch berichtet über die sauren Reaktionen chinesischer Behörden: ''Google hat sein schriftliches Versprechen gebrochen, seine Suchmaschine in China
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