Skip to main content

medien-beobachtung

medien-beobachtung 's Public Library

Oct
30
2010

Dresden. Unbekannte haben in der Nacht zum Samstag mehrere Hausfassaden in der Dresdner Neustadt mit antisemitischen Parolen besprüht. An den Außenwänden einer Versammlungsstätte der Zeugen Jehovas und einer Behindertenwerkstatt hinterließen die Täter vier Hakenkreuze, eine SS-Rune sowie antisemitische Sprüche, teilte die Polizeidirektion Dresden am Sonntag mit. Die Schmierereien waren am Samstagmorgen entdeckt worden.

© DNN-Online, 03.10.2010, 13:25 Uhr

Oktober 2010 Sachsen Dresden Antisemitismus Parole Zeugen Jehovas Rune SS-Rune Hakenkreuz Hakenkreuz-Schmiererei Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen

27.10.2010 22:48 Uhr
Von Johannes Radke
Kreuzberg und Neukölln Neonazis greifen linke Läden an
Kreuzberg und Neukölln kommen nicht zur Ruhe. In der Nacht zu Mittwoch beschmierten Neonazis die Wände mit rechtsextremen Parolen. Ein linksalternativer Laden wurde angezündet.
Wieder sind Rechtsextreme in Neukölln und Kreuzberg unterwegs gewesen: In der Nacht zu Mittwoch wurden in beiden Bezirken erneut Neonaziparolen und verbotene Keltenkreuze an Wände geschmiert. Bei einem linksalternativen Laden in der Manteuffelstraße wurde Feuer gelegt. Gestern Abend gingen mehrere hundert linke Demonstranten gegen „den Naziterror“ auf die Straße. Es gab Rangeleien mit der Polizei und Festnahmen. An der Fassade des Geschäftes in der Manteuffelstraße setzten die Rechtsextremen Schränke mit Kleidung und Rucksäcken in Brand. Nur 20 Meter entfernt schmierten Unbekannte in der Waldemarstraße Parolen an das linke Geschäft „Red Stuff“. Beide Läden werden auf rechtsextremen Internetseiten genannt. In Neukölln sprühten die Täter in der Reuterstraße bei einer Privatperson eine Morddrohung an die Hauswand und zerstörten sein Klingelschild. Der junge Gewerkschafter hatte vor Gericht als Zeuge gegen einen Neonazi ausgesagt. Die Täter könnten über die Prozessakten an die Privatadresse gelangt sein. „Die Geschehnisse der letzten Nacht zeigen eine gefährliche Eskalationsstufe rechter Gewalt“, sagte Bianca Klose, Leiterin der „Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus“. Schon im Winter 2009 warfen Neonazis die Fensterscheiben alternativer Kneipen, Parteibüros und Kulturvereine ein. Seitdem kam es immer wieder zu Sachbeschädigungen. jra

Oktober 2010 Berlin Neukölln Kreuzberg Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen Brandanschlag Parole Schmiererei

26.10.2010 Von: Tim-Niklas Kubach
Rechtsextremismus Unbekannte haben unter anderem das Franz-Ludwig-Gymnasium und die Friedhofsmauer beschmiert. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. An mehreren Stellen im Bamberger Stadtgebiet sind rechtsextreme Schmierereien und verbotene Zeichen wie das Hakenkreuz und das Keltenkreuz aufgetaucht. Ihre Verwendung ist nach dem deutschen Strafgesetzbuch strafbar, weil es sich um Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen handelt. Unter den "Graffitis" befindet sich auch die Zahl "88" - ein in der rechten Szene beliebter Code: Die 8 steht für den achten Buchstaben im Alphabet, das "H", die Zahl "88" für "HH" oder "Heil Hitler". Beschmiert wurden u.a. der jüdische Friedhof und das Franz-Ludwig-Gymnasium, das an dem Projekt "Schule ohne Rassismus" teilnimmt. "Man sieht an solchen Fällen, dass Rechtsextremismus nichts ist, was irgendwo stattfindet, sondern mitten unter uns", sagt Werner Schnabel vom Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus zu den neu aufgetauchten Schmierereien. Er sprach von einem "traurigen Höhepunkt". Schon in der Zeit um den NPD-Parteitag herum seien verstärkt Graffitis, Aufkleber und Handzettel in Bamberg aufgetaucht. Dass sich die bislang unbekannten Verursacher das FLG als "Schule ohne Rassismus" ausgesucht haben, zeigt Schnabel, "dass ihnen so etwas stinkt". Für ihn und das Bündnis sei es daher weiterhin wichtig, antirassistische Aufklärungs- und Bildungsarbeit zu leisten und sich nicht nur auf Aktivitäten zu konzentrieren, wenn die NPD wieder kommt. Die Hakenkreuz-Schmiererei am Neubau des Franz-Ludwig-Gymnasiums (FLG), in unmittelbarer Nähe zu der Tafel "Schule ohne Rassismus. Schule mit Courage", ist der Schulleitung am vergangenen Freitag Abend aufgefallen: "Wir werden das umgehend beseitigen lassen, da es offensichtlich einen rechtsradikalen Hintergrund hat - das hat bei uns keinen Platz", sagte auf Anfrage Schulleiter Heinz Pfuhlmann. Auch im Rathaus zeigte man sich über das vermehrte Aufkommen rechtsextremer Graffitis besorgt. Die

Oktober 2010 Bayern Bamberg Gymnasium Friedhof jüdischer Friedhof Schändung Hakenkreuz Hakenkreuz-Schmiererei Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen Schule

von Redaktion – 24.10.2010
Am vergangenen Montag waren Mitglieder des Verein zur Klärung von Schicksalen Vermisster & Gefallener e.V. (VKSVG e.V.) und des Volksbundes deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V., Landesverband Sachsen, unterwegs, um Vorbereitungen für den Pflegeeinsatz am 30. Oktober auf elf Kriegsgräberstätten des Landkreises zu treffen. Hakenkreuze auf dem Friedhof der sowjetischen Kriegsgefallenen in Niesky. Die Ermittlungen dazu laufen. Niesky. Am späten Nachmittag trafen die Mitglieder auf der russischen Anlage in Niesky ein und trauten ihren Augen nicht, was hier geschehen war. Die gesamte Anlage war mit verfassungsfeindlichen Parolen geschändet worden. Schnell verständigte man die Polizei. René Gottschling vom VKSVG kennt sich mit der weiteren Verfahrensweise aus: „In solchen Fällen wird ein polizeiliches Ermittlungsverfahren eingeleitet und an die jeweils zuständige Staatsanwaltschaft abgegeben.“ Überdies stehe das Auswärtige Amt in Angelegenheiten des Erhalts und der Pflege sowjetischer Denkmäler und Kriegsgräber in ständigem und engem Kontakt mit der russischen Botschaft in Bonn und deren Außenstelle in Berlin. Unabhängig davon habe der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. vielfältige Kontakte zu russischen Dienststellen. Die Bundesregierung habe sich verpflichtet, die auf deutschem Boden errichteten Denkmäler für sowjetische Kriegsopfern zu achten und unter den Schutz deutscher Gesetze zu stellen. „Bei der Schändung sowjetischer Denkmäler und Kriegsgräber liegt oftmals ein politisches Motiv zugrunde“, erklärt René Gottschling. „Diese Fälle gelten als Straftaten.“ Nicht bei allen Schändungen sowjetischer und deutscher Denkmäler und Kriegsgräber sei generell ein rechtsextremistischer Hintergrund zu unterstellen. Zur aktuellen Schändung der Nieskyer Anlage sagt Gottschling: „Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und der VKSVG verlangen eine allseitige und sorgfältige Ermittlung, um die Schuldigen festzustellen und zu bestrafen!“

Oktober 2010 Sachsen Lausitz Niesky Grab Sowjet Russe Russland Denkmal Soldat Soldatenfriedhof Schändung Hakenkreuz Hakenkreuz-Schmiererei Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen

http://www.rhein-zeitung.de/regionales/hunsrueck_artikel,-Hakenkreuz-Schmierfinken-beschaedigen-Wegekreuz-bei-Mutterschied-_arid,151508.html
19.10.2010, 15:44 Uhr
Mutterschied - Unbekannte haben vermutlich in der Nacht von Montag auf Dienstag ein Wegekreuz bei Mutterschied aus der Verankerung gerissen und anschließend mit einem Hakenkreuz beschmiert.
Werner Dupuis
Zudem sprühten sie das Wort „Jude“ auf das Kreuz und zerstörten den Christuskörper, der zum Teil auch entwendet wurde. Die Polizei Simmern geht davon aus, dass die Täter ein Fahrzeug benutzt haben. Anwohner oder Passanten, die zu dem Frevel sachdienliche Hinweise machen können, werden jetzt gebeten, sich bei der Polizeidienststelle in Simmern unter Telefon 06761/9210 oder unter 06761/921 311 zu melden.

Oktober 2010 Rheinland-Pfalz Mutterschied Kreuz Wegekreuz Antisemitismus Schändung

Oct
19
2010

http://www.faz.net/s/Rub5785324EF29440359B02AF69CB1BB8CC/Doc~E0D769E3AEFF54048B691DF4537755897~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Verkehrskontrollen: Mann mit Granate erwischt
Mit 111 Schuss Kriegsmunition, einer Handgranate und Nazi-Symbolen ist ein Rechtsextremer der Polizei ins Netz gegangen. Der Mann fiel den Beamten bei einer Verkehrskontrolle auf der Autobahn 5 auf. Er wurde vorläufig festgenommen.
Die Polizisten überprüften insgesamt 22.335 Menschen und 20.192 Fahrzeuge - insbesondere mit Blick auf Drogen-, Eigentums- und Gewaltkriminalität
08. Oktober 2010
Ein Angehöriger der rechten Szene ist mit 111 Schuss Kriegsmunition, einer Handgranate und Nazi-Symbolen auf der Autobahn Bad Hersfeld-Darmstadt (A5) gefasst worden. Der aus Niedersachsen stammende Mann sei vorläufig festgenommen und mittlerweile wieder freigelassen worden, teilte das Innenministerium in Wiesbaden mit. Er wurde wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und des Führens verfassungswidriger Symbole angezeigt. Der Mann ging den Fahndern im Rahmen eines Kontrolltages in mehreren Bundesländern und Nachbarstaaten ins Netz.
Bei dem internationalen „Interregio“-Tag, der bereits zum achten Mal organisiert wurde, nahmen Ermittler von Polizei und Zoll insgesamt 146 Menschen fest. Gegen 85 habe bereits ein Haftbefehl vorgelegen, teilte das rheinland-pfälzische Innenministerium in Mainz mit. An der Kontrolle hatten sich Behörden aus Rheinland- Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und dem Saarlandes sowie aus Frankreich, Luxemburg und Belgien beteiligt. Im Visier der Fahnder waren am Donnerstag und Freitag überregionale Straßen, Bahnanlagen und Wasserwege.
Geschwindigkeits-, Alkohol- und Drogenkontrollen im Fokus
Sie überprüften insgesamt 22.335 Menschen und 20.192 Fahrzeuge - insbesondere mit Blick auf Drogen-, Eigentums- und Gewaltkriminalität. Auf den Straßen standen Geschwindigkeits-, Alkohol- und Drogenkontrollen im Fokus, aber auch der Kampf gegen Drängler. Die mehr als 3800 Beamten notierten allein 481 Straftaten, stellten Drogen, Wa

Oktober 2010 Hessen Bad Hersfeld Autobahn Verkehrskontrolle Handgranate Munition Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen

Siegen. Neonazis haben am Wochenende bei einem Konzert in einem Siegener Kulturzentrum auf Besucher eingeschlagen. Die Polizei, heißt es, hätte Schlimmeres verhindert. Der Staatsschutz ermittelt. Die Staatsschutzabteilung des Hagener Polizeipräsidiums ermittelt wegen eines Körperverletzungsdeliktes gegen mehrere Männer aus der rechten Szene. Sie sollen am Samstagabend an einem Zwischenfall im alternativen Kulturzentrum „VEB“ an der Marienborner Straße beteiligt gewesen sein. Zunächst hatten sich zwei von ihnen unter die Besucher gemischt, das Eintrittsgeld gezahlt und dafür einen Stempel auf den Handrücken bekommen. Sie verhielten sich unauffällig – bis weitere „Gäste“ auftauchten. Plötzlich flogen Flaschen auf das Parkett. Im nachfolgenden Gerangel erlitt ein Besucher der Konzertveranstaltung Verletzungen. Die Siegener Polizei nahm die Personalien der sechs Männer auf. Gegen sie wurden „Platzverweise“ ausgesprochen – aus Gründen der Gefahrenvorbeugung, wie Pressesprecher Georg Baum auf Anfrage sagte.
Angriff „in einer bisher nicht dagewesenen Qualität“
Montag gab ein Zeuge der Staatsschutzabteilung den entscheidenden Hinweis auf den Verletzten. Abteilungsleiter Kriminaloberrat Sascha Mader bestätigte, dass auf Grundlage dieser Aussagen nun Vernehmungen stattfinden werden. Zwei der sechs Störer der VEB-Veranstaltung gelten als Angehörige der rechten Szene. Die Hagener Beamten werden stets tätig, sobald es um Straftaten geht, denen eine politische Motivation zugrunde liegt. Der VEB-Trägerverein spricht von einem Angriff, der „eine bisher nicht dagewesene Qualität“ aufweise. Erstmals seien Neonazis während einer Veranstaltung in das Gebäude eingedrungen und mit körperlicher Gewalt gegen Besucher vorgegangen. Bei ihrem Einsatz habe die Polizei angeblich auch Holzknüppel gefunden. Dem Eingreifen der Polizei sei auch zu verdanken, „dass die Situation nicht weiter eskalierte und nicht mehr verletzte Personen zu beklagen sind“.

Oktober 2010 Nordrhein-Westfalen Siegen Kulturzentrum Überfall Verletzung

Oct
18
2010

Kreuzberg/Tiergarten
Hakenkreuze auf Autos und Hauswand geschmiert
Samstag, 9. Oktober 2010 16:28
Am Sonnabendmorgen hat es Anzeigen wegen mehrerer Farbschmierereien in Kreuzberg und Tiergarten gegeben. Ein Passant alarmierte kurz nach 8 Uhr die Polizei in die Baerwaldstraße nach Kreuzberg, da auf der Fahrbahn ein zirka 1 x 1 Meter großes Hakenkreuz mittels weißer Farbe aufgetragen worden war.
An der Oranienstraße und der Ritterstraße wurden drei Autos beschmiert. Auf die Windschutzscheibe eines "VW" sprühten Unbekannte ein Hakenkreuz. Bei einem "BMW" befand sich auf der Motorhaube die Verunzierung und bei einem "Mercedes-Sprinter" wurde die Beifahrertür mit einem 140 x 140 cm großen Symbol beschmiert.
Eine Bewohnerin der Elberfelder Straße in Tiergarten alarmierte gegen 8 Uhr die Polizei, da sie an einer Hauswand neben einem Geschäft für afrikanische Produkte fremdenfeindliche Parolen entdeckt hatte. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung.BMO
http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article1419128/Hakenkreuze-auf-Autos-und-Hauswand-geschmiert.html

Oktober 2010 Berlin Kreuzberg Tiergarten Hakenkreuz Parole Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen

Hakenkreuze auf Parkbank gesprüht

Königstein. Unbekannte haben auf eine Parkbank im Klärchenweg hinter dem Kurbad drei Hakenkreuze gesprüht. Der Vorfall ereignete sich Freitag gegen 13.30 Uhr. Die Polizei ermittelt wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Der Schaden beträgt rund 150 Euro. ks ks

Artikel vom 18. Oktober 2010, 03.22 Uhr (letzte Änderung 18. Oktober 2010, 05.04 Uhr)

http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/hakenkreuze-auf-parkbank-gesprueht_rmn01.c.8338158.de.html

Oktober 2010 Hessen Hakenkreuz Hakenkreuz-Schmiererei Parkbank

Oct
17
2010

Erstellt 14.10.10, 17:57h, aktualisiert 14.10.10, 21:09h
Drei jüdische Mädchen sind in Pesch von einer Gruppe Jugendlicher angegriffen worden. Die Tatverdächtigen hatten sie beleidigt, bespuckt und getreten. Die Polizei zeigt sich besorgt über die Häufung rechtsradikaler Taten.
Die Polzei hat drei Tatverdächtige ermittelt. Ihnen wird vorgeworfen, jüdische Mädchen attackiert zu haben.
Die Polzei hat drei Tatverdächtige ermittelt. Ihnen wird vorgeworfen, jüdische Mädchen attackiert zu haben.
Köln - In Pesch haben am Mittwochabend vier Schüler drei jüdische Mädchen beschimpft, bespuckt und getreten. Laut Polizei hatten sich die Jungen (elf bis 15 Jahre) in einem Bus Judenwitze erzählt. Die Mädchen im Alter von 17 und 18 Jahren hörten das und mischten sich ein. Als sie sich als Jüdinnen zu erkennen gaben, sollen die Verdächtigen sie mit antisemitischen Äußerungen beleidigt haben. Die Polizei ermittelt. „Gehen diese verabscheuungswürdigen Straftaten geht die Polizei Köln mit aller Konsequenz vor“, sagte Polizeipräsident Klaus Steffenhagen. „Wir wollen, dass alle Menschen sich in Köln sicher fühlen, egal woher sie kommen und welcher Religion sie angehören.“
Am Montag hatten Männer aus der rechten Szene versucht, vor dem Rathaus das Straßenschild „Judengasse“ herunter zu reißen. Bei der Festnahme von sechs Verdächtigen wurden Polizisten durch Schläge und Reizgas verletzt. Vorigen Samstag war die Polizei zu einer mutmaßlich rechtsradikalen Veranstaltung in einer Ehrenfelder Gaststätte ausgerückt. Etwa 60 Personen sollen laut Zeugen volksverhetzende Parolen über die Straße gegrölt haben. Der Staatsschutz ermittelt. Die drei Vorfälle stehen laut Polizei nicht miteinander in Verbindung. (ts)

Oktober 2010 Nordrhein-Westfalen Köln Antisemitismus Angriff Beleidigung Beschimpfung Judenwitz Spucke

Rechtsextremistische Schmierereien in mehreren Bezirken entdeckt
14.10.10 | 11:13 Uhr
Unbekannte haben Hausfassaden, Stromverteilerkästen und Kleidercontainer in Pankow und Neukölln mit rechtsextremistischen Parolen beschmiert. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, entdeckten Passanten am Mittwoch solche Schmierereien in schwarzer Farbe auf dem Gehweg am Schlosspark in Pankow und riefen die Polizei, die in der Umgebung weitere rechtsextremistische Schriftzüge fand.
Rechtsextremistische Schmierereien in mehreren Bezirken entdeckt: Unbekannte haben Hausfassaden, Stromverteilerkästen und Kleidercontainer in Pankow und Neukölln mit rechtsextremistischen Parolen beschmiert. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, entdeckten Passanten am Mittwoch solche Schmierereien in schwarzer Farbe auf dem Gehweg am Schlosspark in Pankow und riefen die Polizei, die in der Umgebung weitere rechtsextremistische Schriftzüge fand.

Am Mittwochabend alarmierte ein Mieter in der Neuköllner Weisestraße die Polizei, nachdem er an seiner Hausfassade etwa zwei mal drei Meter hohe antisemitische Parolen in schwarzer Farbe bemerkt hatte. Außerdem stellten Beamte an mehreren Kleidercontainern sowie Strom- und Briefkästen zwischen Fritz-Reuter-Allee und Waltersdorfer Chaussee weitere rechtsextremistische Farbschmierereien fest. Der polizeiliche Staatsschutz hat in allen Fällen Ermittlungen aufgenommen.
dapd
Url zum Artikel:
http://www.ad-hoc-news.de/rechtsextremistische-schmierereien-in-mehreren-bezirken--/de/News/21660352

Oktober 2010 Berlin Neukölln Pankow Parole Schmiererei

101011-4-K Junge Männer versuchten Straßenschild „Judengasse“ abzureißen - Festnahme

Eine Gruppe 17 bis 23-Jähriger, die vermutlich eigens aus dem Aachener Raum angereist war und augenscheinlich dem rechtsradikalen Spektrum zugehörig ist, griff in der Nacht zum Sonntag (10.10.10) in der Kölner Altstadt Polizeibeamten an und verletzten diese. Die Tatverdächtigen hatten zuvor versucht, das Straßenschild „Judengasse“ herunterzureißen.
Köln - 11.10.2010 - 13:18 - Eine Gruppe 17 bis 23-Jähriger, die vermutlich eigens aus dem Aachener Raum angereist war und augenscheinlich dem rechtsradikalen Spektrum zugehörig ist, griff in der Nacht zum Sonntag (10.10.10) in der Kölner Altstadt Polizeibeamten an und verletzten diese. Die Tatverdächtigen hatten zuvor versucht, das Straßenschild „Judengasse“ herunterzureißen.

Gegen 01.15 Uhr erhielt die Leitstelle der Polizei Köln Kenntnis von einer Sachbeschädigung im Bereich der Judengasse. Als der erste Streifenwagen am Einsatzort ankam, erblickten die Beamten eine Gruppe von cirka 20 jungen Männern.
Einer von ihnen war gerade im Begriff, das Straßenschild „Judengasse“ abzureißen. Als die drei Polizisten die Personalien der Tatverdächtigen feststellen wollten, wurden sie unmittelbar aus der Gruppe heraus angegriffen, geschlagen und mit Reizgas besprüht. Anschließend flüchteten die Angreifer.
Durch den Einsatz weiterer Kräfte konnten im Nahbereich sechs junge Männer festgenommen werden. Während der Festnahme versuchte ein 19-Jähriger vergeblich zwei seiner Freunde zu befreien.
Bei der Durchsuchung der Festgenommenen wurde Beweismaterial mit eindeutig rechtsradikalem Inhalt aufgefunden. Unter anderem hatte ein Heranwachsender ein Handy mit Hakenkreuzsymbolen dabei, mit dem er die Tat teilweise gefilmt hatte.

Zwei der sechs jungen Männer wurden in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten übergeben. Die anderen wurden wegen Fehlens von Haftgründen auf freien Fuß gesetzt. Sie alle werden sich nun wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs, Widerstand, Bedrohung, Beleidigung un

Oktober 2010 Nordrhein-Westfalen Antisemitismus Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen Sachbeschädigung

15.10.2010 - Tatverdächtige nach fremdenfeindlichen Beleidigungen in Eberswalde in Gewahrsam genommen/ Zeugen gesucht (BAR)
Eberswalde
Ein bislang unbekanntes Pärchen mit offensichtlichem Migrationshintergrund wurde gestern Abend gegen 19.30 Uhr von zwei alkoholisierten Männern am Bahnhofsvorplatz in der Eberswalder Straße beleidigt und angerempelt.
Als ein anderer Mann, ebenfalls mit Migrationshintergrund, couragiert einschritt und die Personen zur Unterlassung ihrer Handlungen aufforderte, wurden er und seine Begleiterin zur Zielscheibe von Beleidigungen und Tätlichkeiten.
Die Tatverdächtigen konnten mit Unterstützung von Bürgern überwältigt werden und wurden durch die gerufenen und schnell eintreffenden Polizeibeamten in Gewahrsam genommen. In den Gewahrsamräumlichkeiten der Polizei in der Pfeilstraße wehrte sich eine der Personen massiv gegen die polizeilichen Maßnahmen und verletzte dabei zwei Polizeibeamte leicht.
Es handelt sich dabei um zwei einschlägig polizeibekannte Männer im Alter von 27 und 28 Jahren. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 27-Jährigen einen Wert von 1,7 und bei dem 28-Jährigen einen Wert von 2,54 Promille.
Die Personalien des Pärchens konnten allerdings nicht mehr festgestellt werden, da sich beide Personen vom Tatort entfernt hatten.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt machen können. Darüber hinaus werden die Geschädigten gebeten sich zu melden.
Hinweise bitte an die Polizeiwache in Eberswalde unter der Telefonnummer 03334-630 oder online unter www.internetwache.brandenburg.de.

Oktober 2010 Brandenburg Eberswalde Barnim Beleidigung Angriff Bechimpfung

Oct
8
2010

Montag, 4. Oktober 2010 18:25
Dumme Nazi-Streiche in Straubing

In Straubing sind am Wochenende reihenweise Autos mit Hakenkreuzen zerkratzt worden.

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden im Bereich der Niederalteicher Straße insgesamt acht Autos beschädigt.
Der oder die unbekannten Täter ritzten jeweils ein Hakenkreuz in die Motorhauben der Autos ein. Ein weiteres Auto in der Nähe wurde zudem noch vollständig zerkratzt. Der Gesamtschaden: rund 25tausend Euro. Zeugen haben am Samstag morgen gegen 4 Uhr eine Gruppe grölender Männer beobachtet. Die Kripo Straubing bittet um Hinweise. Das Kommissariat Staatsschutz leitet die Ermittlungen.

Die komplette Nachricht mit allen Audio- und Videoinhalten sowie viele weitere aktuelle Beiträge finden Sie unter http://radio-trausnitz.de/default.aspx?ID=6369&showNews=842934

Oktober 2010 Bayern Landshut Hakenkreuz Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen Auto PKW

Oct
7
2010

Fremdenfeindliche Beleidigungen und Flaschenwurf

- Ermittler suchen Zeugen und Helfer -
Münster - 07.10.2010 - 14:18 - Am frühen Samstagmorgen (02.10.2010), etwa in der Zeit zwischen 04:30 – 05:00 Uhr, traf ein 29 – jähriger Schwarzafrikaner im Außenbereich der Halle Münsterland auf eine Gruppe von drei Männern, die er alle auf ein Alter von Ende 20 / Anfang 30 Jahren schätzt. Einer aus diesem Trio beleidigt den Schwarzafrikaner mit zum Teil fremdenfeindlichen Äußerungen. Außerdem warf der Unbekannte eine Flasche nach dem 29-Jährigen und traf diesen damit am Hinterkopf. Der Geschädigte verlor dadurch das Bewusstsein, wurde von einem anderen Mann vor Ort zunächst erstversorgt und musste dann noch vorübergehend stationär in einem Krankenhaus behandelt werden.
Der Täter hatte eine sportliche Figur und trug eine dunkle Lederjacke. Von seinem äußeren Erscheinungsbild war er nicht besonders auffällig.

Zeugen des Vorfalls und die Personen, die beim Verletzten Erste Hilfe geleistet haben, werden gebeten sich beim Polizeipräsidium Münster zu melden; Tel. 0251-275-0.

Oktober 2010 Nordrhein-Westfalen Afrikaner Schwarzer Schwarzer Mann Beleidigung Beschimpfung Angriff Verletzung

Aug
3
2010

Nazi-Schmierereien am jüdischen Friedhof

(sim) 02.08.2010, 17:15

Aachen. Die Mauer des jüdischen Friedhofes an der Lütticher Straße ist in der Nacht zum Montag von Unbekannten mit antisemitischen Schmierereien und Nazi-Symbolik verschandelt worden. Gegen 5.30 Uhr waren die Parolen, die sich auf einer Länge von etwa 40 Metern an der Mauer entlangziehen, entdeckt worden.

Der jüdische Friedhof an der Lütticher Straße war in der Vergangenheit wiederholt das Ziel ähnlicher Farb-Attacken. Nach dem letzten Anschlag waren jedoch an der Mauerecke zur Körnerstraße zwei Überwachungskameras angebracht worden. In wieweit sich aus deren Aufzeichnungen Hinweise auf die Täter ergeben, will die Polizei im Laufe des Tages prüfen.

In der gleichen Farbe wie am jüdischen Friedhof wurde auch ein Schild vor dem Zeitungsverlag Aachen in der vergangenen Nacht mit einem Hakenkreuz beschmiert. Weitere Tatorte wurden in der Augustastraße, der Krakaustraße und der Franzstraße entdeckt.

Bereits in der Nacht zum Sonntag hatten die Schmierer an verschiedenen Orten im Stadtgebiet zugeschlagen, in Aachen am Donatusplatz, auf der Hahner Straße sowie in Stolberg-Breinig an der Haltestelle Auf der Heide.

In der Nacht von Freitag auf Samstag hatten Unbekannte ein Gebäude am Steinweg in Stolberg mit Symbolen und einem Hakenkreuz beschmiert. Täterhinweise liegen auch hier bislang nicht vor. Personen, die Hinweise zur Aufklärung der Taten geben können, werden gebeten, sich bei einer Polizeidienststelle zu melden.

August 2010 Nordrhein-Westfalen Aachen Friedhof Jüdischer Friedhof Antisemitismus Schändung

Jul
29
2010

27.07.2010/ 13:28

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11856283/63579/Oranienburg-Nazi-Schmierereien-an-Volkshochschule.html

Oranienburg: Nazi-Schmierereien an Volkshochschule

In der Nacht auf Dienstag - Zeitraum von 00:30 bis 2:40 Uhr - sprühten bisher unbekannte Täter an Gebäuden des Landratsamtes in der Adolf-Dechert-Straße sowie der Kreisvolkshochschule in der Havelstraße in Oranienburg mit schwarzer Farbe verfassungswidrige Schriftzüge und Kennzeichen wie das Hakenkreuz.

Die Kriminalpolizei sicherte die Zeichen photografisch und veranlasste die Beseitigung der Schmierereien.

Zeugen, die Hinweise zu den Sprayern geben können, werden gebeten, die Polizeiwache Oranienburg unter 03301 851-0, die Internetwache der Polizei www.internetwache.brandenburg.de, das Bürgertelefon der Polizei 0700 3333-0331 oder jede andere Polizeidienststelle zu informierten.

Juli 2010 Brandenburg Oranienburg Hakenkreuz-Schmiererei Hakenkreuz Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen Schriftzug

Jul
11
2010

http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/302593/index.html
Pressemeldung
Eingabe: 11.07.2010 - 10:05 Uhr
Fremdenfeindlich beleidigt
Reinickendorf
# 2039

Zwei Fahrgäste eines Linienbusses wurden in der Nacht beschimpft und fremdenfeindlich beleidigt. Die beiden dunkelhäutigen Männer waren gegen 23 Uhr 10 in dem Bus der Linie M 21 in Richtung Wilhelmsruher Damm unterwegs, als sie aus einer Gruppe von etwa 15 Jugendlichen heraus beschimpft und fremdenfeindlich beleidigt wurden. Vor Eintreffen der durch den Busfahrer alarmierten Polizei hatten die Personen den Bus bereits verlassen.

Juli 2010 Berlin Reinickendorf Schwarzer Beleidigung Beschmipfung Bus

http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article1344989/Jugendliche-beleidigen-Schwarze.html
Reinickendorf
Jugendliche beleidigen Schwarze
Sonntag, 11. Juli 2010 11:25
Zwei dunkelhäutige Männer sind in der Nacht zu Sonntag in einem Linienbus in Berlin-Reinickendorf fremdenfeindlich beleidigt worden. Wie die Polizei mitteilte, waren die beiden kurz nach 23 Uhr in einem Bus der Linie M 21 in Richtung Wilhelmsruher Damm unterwegs, als sie aus einer Gruppe von etwa 15 Jugendlichen heraus beschimpft wurden. Vor Eintreffen der durch den Busfahrer alarmierten Polizei verließen die Täter den Bus.

Juli 2010 Berlin Reinickendorf Schwarzer Beleidigung Beschmipfung Bus

Jul
7
2010

http://www.ovb-online.de/news/chiemgau/polizei/verbotenes-abzeichen-handruecken-traunstein-chiemgau24-832088.html

07.07.10|
Traunstein - Am Dienstag kontrollierten Beamte gegen 17.15 Uhr in der Tittmoninger Straße einen 60-jährigen Lkw-Fahrer aus Traunreut. Dabei stellten Beamten eine auffällige Tätowierung fest.

Gleich zu Beginn der Kontrolle fiel dem Beamten auf, dass der Mann am Handrücken der linken Hand deutlich erkennbar ein tätowiertes Hakenkreuz trug. Auf Befragen gab der Fahrer an, dass er das schon seit seiner Jugend so trage und noch nie beanstandet worden sei.

Das erkennbare Tragen eines Hakenkreuzes in sämtlichen Variationen stellt eine Straftat nach dem Strafgesetzbuch dar.

Der Fahrer wurde vor Ort darüber belehrt, dass das Symbol nicht sichtbar getragen werden darf. Es bleibt dem Beschuldigten überlassen, die Tätowierung abzudecken oder einen kreativen Tätowierer mit der Veränderung des Symboles zu beauftragen.

Der Vorgang wird der Staatsanwaltschaft vorgelegt.

Pressemitteilung Polizei Traunstein
Quelle: Chiemgau24.de

Juli 2010 Bayern Traunstein Hakenkreuz Tätowierung Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen LKW-Fahrer

1 - 20 of 629 Next › Last »
Showing 20 items per page

Highlighter, Sticky notes, Tagging, Groups and Network: integrated suite dramatically boosting research productivity. Learn more »

Join Diigo
Move to top