allerfeinste Literaturkritik von Dennis Scheck
Denn bei Wehler ist jeder historische Eigensinn an die begriffliche Leine gelegt, sind Chaos und Wildheit der Geschichte gebändigt, ist sie säuberlich zergliedert in: erstens, zweitens, drittens, a., b., c., usw. usf. Alles ist angenehm lernziel- und pr
"Tellkamp ist ein äußerst genauer Protokollant des Gewesenen. Wer wissen will, was die DDR war - und wie viele wissen es nicht oder wollen es nicht mehr wissen -, der erfährt es hier. Aber Tellkamp will mehr und anderes als die Vergangenheit protokolli
Tellkamps klassischer Bildungsroman "Der Turm" erzählt über die DDR meisterlich aus einer stillgelegten Zeit.Von Helmut Böttiger
Michael Opitz rezensiert Uwe Tellkamps: "Der Turm"
Sentiment und paramilitärische Härte gehen eine merkwürdige Verbindung ein. Bei aller Liebe zum Ornament prägt den Roman eine streng bipolare, parteiische Weltsicht, der man nicht zustimmen muss. Doch verfügt Uwe Tellkamp über einen Wortschatz, ei
„Automatische Literaturkritik“ der Zentralen Intelligenz-Agentur
Wenig begeistert äußert sich der Standard über den Wettbewerb in Klagenfurt
Dankesrede von Sloterdijk anlässlich der Verleihung des Lessing-Preises für Kritik
Literaturkritik auf Kuschelkurs
VON ANDREAS ÖHLER
Aber Tellkamp stürmt sehr gern mit Donnergrollen Türen ein, die niemand je verschlossen hat. Er erinnert mich immer ein wenig an Gaius Bonus aus dem Buch „Asterix der Gallier", der glaubt, er habe Zaubertrank getrunken, vergeblich immer kleinere Felsen zu stemmen sucht, um schließlich triumphal einen Kiesel in die Höhe zu heben und zu rufen: „Ha, ich bin ein Supermann!" Was ihm seine Untergebenen sehr, sehr gerne bestätigen. Von Volker Weidermann