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El Turista's List: Newspapers: World

  • Jul 30, 12

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    1.1.2.4 Angst als Schutz
    Angst kann auch ein Mechanismus sein, der dazu beiträgt, das eigene Leben zu schützen. Als die Krisensituationen immer massiver wurden, führte die Wahrnehmung der Lebensgefahr dazu, daß sich viele Einzelpersonen und ganze Dorfgemeinschaften entschlossen zu fliehen, sich zu schützen und sich gegenseitig zu helfen. Unter solchen Bedingungen ist die Angst ein Anpassungsmechanismus, der zwar einerseits gewisse Probleme verursacht, andererseits aber auch den Menschen hilft zu überleben. Entschluß zur Flucht:Alle hatten Angst, das ganze Dorf, und niemand schlief zu Hause. Wir kamen nur nach Hause, um nach dem Rechten zu sehen, und morgens blieben wir in unseren Häusern, aber abends gingen wir in den Wald, weil wir dachten, daß uns allen so etwas passieren könnte.Fall 0553, Chiquisis, Alta Verapaz, 1982. Vorsichtsmaßnahmen:Sie sagten zu mir: 'Wir arbeiten zusammen. Wenn wir so zusammenbleiben, wird uns nichts passieren. Gemeinsam mit mehreren in einer Gruppe machen sie uns nicht so leicht fertig, wir müssen nur aufeinander aufpassen. Wir gehen zusammen arbeiten, und so wird uns vielleicht nichts passieren.'Fall 7392, Petén, 1982-90. Solidarische Verhaltensformen:Für uns war das etwas sehr Schönes und gleichzeitig etwas sehr Trauriges. Manche Verwandte und Freunde mieden uns auf der Straße, als ob wir Lepra hätten. Einige Familienangehörige aber setzten sich dem Risiko aus, im Ausnahmezustand, im Kriegszustand, in all diesen Zuständen, und sie kamen uns besuchen, allerdings nachts, und riskierten ihr Leben dabei.Fall 5444, Guatemala, 1979.
    1.1.2.5 Die Angst heute
    In einem geringeren Teil der Aussagen wird für die Gegenwart noch spontan von Angst gesprochen. In etlichen Fällen wird jedoch geäußert, daß die Erlebnisse aus der Vergangenheit, die traumatischen Erinnerungen und die Drohungen, die im Zusammenhang mit dem REMHI-Projekt weitergingen, noch immer Angstgefühle erzeugen. Dennoch ist hier zu berücksichtigen, daß gerade diejenigen, die Zeugnis ablegten, bereits einen entscheidenden Schritt zur Bewältigung der Angst taten, indem sie von den Geschehnissen sprachen. Einige von uns haben immer noch Angst, und deshalb wollten sie auch keine Aussage machen.Fall 1509, Santa Ana, Petén, 1984. Bei einer Analyse der heutigen Angstgefühle, die von den Betroffenen geäußert wurden, finden wir vier verschiedene Situationstypen, die sich bisweilen überlagern: a. Bezug zu den Tätern Viele Opfer äußerten große Angst vor der Präsenz der Täter, die den betroffenen Familien bekannt sind und häufig noch immer Machtpositionen in den Dorfgemeinschaften besetzen. Ich habe ein bißchen Angst, denn wenn diejenigen, die in unseren Dörfern soviel angerichtet haben, davon erfahren, dann können sie auch mir etwas antun. Wir haben ja schon erlebt, wozu die fähig sind.Fall 1376, Río Pajarito, Quiché, 1983. Mir wäre es lieber, Sie würden nicht verraten, wer hier ausgesagt hat, weil der Täter immer noch lebt.Fall 5042, Santa Lucía Cotzumalguapa, Escuintla, 1984. b. Bezug zu den negativen Folgen der Zeugenaussage Obwohl viele Zeugen ihre Angst vor einer Aussage überwanden, nahmen sie diese dennoch als Risiko wahr. In einigen Fällen erklärten sie selbst, daß etliche Opfer keine Aussage machen wollten, weil sie Angst vor den möglichen Folgen hätten. Wenn ich jetzt dieses Gespräch führe und morgen oder übermorgen der Tod auf mich wartet, was dann? Ich will mit meiner Familie weiterleben, und deshalb habe ich Angst. Ich habe Angst davor zu erzählen, was in diesen Jahren geschehen ist.Fall 6102, Barillas, Huehuetenango, 1982. c. Bezug zu den sozialen Konflikten in der Zeit nach dem Konflikt Die traumatischen Erinnerungen an das Erlebte lassen bei vielen Menschen die Forderung und den verbreiteten Wunsch entstehen, daß „die Gewalt nicht wiederkehren soll". Diese Angst ist an einigen Orten sehr ausgeprägt, an denen die sozialen Konflikte an die extreme Polarisierung bzw. die Militarisierung des Alltagslebens in bestimmten Phasen des Krieges erinnern. Angst habe ich wie viele andere auch davor, daß die Spaltung im Ixcán und all das, was in den achtziger Jahren hier passiert ist, noch einmal geschieht.Fall 0839, Cuarto Pueblo, Ixcán, Quiché, 1986/85. d. Bezug zu der anhaltenden Bedrohung Schließlich hat es in den letzten Jahren nach wie vor Situationen selektiver Repression gegen soziale Bewegungen gegeben. Darüber hinaus zeigen Vorfälle, von denen man glaubte, daß sie der Vergangenheit angehörten und die in den letzten Phasen des bewaffneten Konflikts auftraten, noch immer Folgewirkungen. In diesem Sinne ist die Angst die größte Belastung. Wenn ich zum Beispiel merke, daß er sich nach der Arbeit verspätet, werde ich ganz nervös, weil er normalerweise zu einer bestimmten Zeit nach Hause kommt. Man lebt unter dieser Anspannung, und deshalb ist mein Vater auch sehr krank geworden. Unser Leben hat sich furchtbar verändert, und das bringt eine ganze Menge Dinge mit sich: den Zerfall der Familie, verwaiste Kinder, Psychosen. Den ganzen Tag steht man halt unter Anspannung, und dann sehen Sie einen fremden Menschen und denken gleich, daß Sie verfolgt werden. Man hat eben Angst, daß einem was passiert.Fall 0141, Quetzaltenango, 1994.
    1.1.3 1.1.3 Gestörte Trauerprozesse
    In sämtlichen Kulturen gibt es Riten, Normen und Ausdrucksformen der Trauer, die sich aus unterschiedlichen Vorstellungen von Leben und Tod herleiten. In der Maya-Kultur wird der Tod nicht als fehlendes Leben begriffen, und die Beziehungen zu den Vorfahren sind Teil des Alltags. Wir mußten unsere Vorfahren zurücklassen. Die Toten entfernten sich von uns, und die heiligen Stätten auch.Fall 569, Cobán, Alta Verapaz, 1981. Unter den Bedingungen von Vertreibung und extremer sozialer und politischer Gewalt beinhaltet der Trauerprozeß auch eine Auseinandersetzung mit vielen anderen Verlusten und erhält einen gemeinschaftlichen Sinn. Die Menschen haben nicht nur Freunde und Angehörige verloren, sondern sie spüren auch, daß die Achtung vor den Opfern und Überlebenden verlorengegangen ist. Wir mußten mit ansehen, wie sie die Leute umbrachten, junge Leute, noch ganz junge Mädchen. Wie viele haben getrauert! Frauen um ihre Männer, arme Leute. Ich wußte nicht, was ich für die Kinder tun könnte. Deshalb trauerten wir alle.Fall 2230 (Massaker), Jolomhuitz, Huehuetenango, 1981. Über den Verlust der Angehörigen hinaus hat die Trauer noch eine weitreichendere Bedeutung: Die Menschen trauern auch um den Bruch eines Lebens- und Familienprojekts, und in vielen Fällen spielen wichtige wirtschaftliche und politische Faktoren mit: Statusverlust, der Verlust von Land und damit einhergehend der Verlust der Identität, die an die Scholle gebunden ist. Die Zerstörung der Maisfelder und der Natur bedeutete nicht nur Nahrungsverlust bzw. eine Form von Entbehrung, sondern auch einen Angriff auf die gemeinschaftliche Identität. Ein Jahr lang trauerten wir. Wir bestellten unser Maisfeld nicht mehr, und der Mais ging unter dem ganzen Unkraut ein. Es war schwer für uns, das Jahr zu überstehen. Nachdem sie meinen Vater umgebracht hatten, konnten wir nicht mehr fröhlich sein. So war es. Nur mit Mühe fanden wir unseren Lebensmut wieder. Alle Leute waren sehr traurig, all unsere Familien. Ein kleines Mädchen hat sich damals retten können. Sie ist jetzt schon erwachsen, und wenn sie zurückdenkt, dann weint sie.Fall 553 (Massaker), Chiquisis, Alta Verapaz, 1982. Die Zerstörung materieller Güter bedeutete Leid für Einzelpersonen und Familien, wirkte sich aber auch auf den gemeinschaftlichen Lebenssinn aus. In den Aussagen der Menschen kommt zum Ausdruck, wie die Trauer um den materiellen Verlust körperliche Gestalt annimmt („Seine Kleidung war traurig", Fall 1343, Chicamán, Quiché, 1982). An dem Samstag abend sahen wir keinen Menschen mehr. Alle Häuser trugen Trauer, weil niemand mehr drinnen war. Fall 10583 (Ermordung der Eltern), Chisec, Alta Verapaz, 1982. Aufgrund kultureller Unterschiede können Auswirkungen der Gewalt auf die Trauerprozesse ganz eigene Merkmale entwickeln. In der Ladino-Kultur
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    beinhaltet der Trauerprozeß zunächst die Teilnahme an der Totenwache und an der Beerdigung auf dem Friedhof sowie die Begleitung der Familie. Danach finden Zeremonien und Jahrtesagfeiern statt. Solche Elemente finden sich zwar teilweise auch in anderen Kulturen, doch hat in der Maya-Kultur die Art zu sterben (z.B. die Position, in der der Leichnam liegt) eine besondere Bedeutung, ebenso auch die Leichenwaschung und die Gegenstände, die dem Verstorbenen beigegeben werden. Auch später ist die Beziehung zu den Vorfahren in Zeremonien und Feierlichkeiten stärker präsent. Angaben von Schlüsselinformanten deuten darauf hin, daß in Gebieten, in denen es Massaker gegeben hat, die Selbstmordrate in den letzten Jahren signifikant gestiegen ist. Zwar liegen dazu keine genauen Untersuchungen vor, und auch andere Faktoren könnten hierbei eine Rolle spielen, doch zeigt sich bei einer Auswertung der Sterbebücher der Bezirksverwaltung Rabinal
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    , daß die Zahl der Todesfälle durch Selbstmord erheblich zugenommen hat. In den Jahren vor 1980 waren solche Fälle wie in den meisten indigenen Kulturen sehr selten (in den vorherigen zehn Jahren nur ein Fall gegenüber mehr als acht Fällen in nur zwei Jahren).
    1.1.3.1 Massiver und brutaler Tod
    Bei Massakern und politischer Gewalt sind die Trauerprozesse häufig gestört, weil der Tod so massiv, unerwartet und brutal eintritt. Die meisten der im Rahmen des REMHI-Projekts gesammelten Zeugenaussagen verdeutlichen die Brutalität der Todesfälle, die es in einigen Phasen massenhaft gegeben hat, sei es in Form von individuellen oder kollektiven Morden oder auch von Massakern. Fünf oder sechs Monate lang bekamen wir keine einzige Tortilla mehr zu essen. Mein Vater und meine Mutter kamen damals um. Ihre sterblichen Überreste blieben in den Bergen.Sie [die Täter] zerstückelten die Kinder, zerhackten sie mit der Machete. Die Kranken, die von der Kälte schon ganz aufgedunsen waren, metzelten sie nieder, wenn sie ihnen in die Finger kamen. Manchmal zündeten sie die Menschen auch an. Der Schmerz sitzt sehr tief in meiner Seele. Ich habe niemanden mehr, meine Eltern sind tot, und ich fühle mich, als hätte ich ein Messer im Herzen. Wir schleppten die Toten mit und mußten sie begraben, voller Angst. Meine Mutter starb in Sexalaché, mein Vater an einem anderen Ort. Die Leichen wurden nicht alle zusammen beerdigt, sondern sie blieben ganz verstreut in den Bergen liegen. Wenn die Leute von der Patrouille kamen, zerstückelten sie die Menschen mit der Machete, einige wurden gevierteilt. Wir warteten, bis sie mit dem Morden aufhörten, und dann gingen wir zurück, um die Toten zu holen, und begruben sie notdürftig. Es sind auch Menschen gestorben, die nicht beerdigt werden konnten.Fall 2052, Chamá, Alta Verapaz, 1982. Die brutale Art des Todes hat noch zusätzliche leidvolle Erfahrungen für die Überlebenden mit sich gebracht. Viele leiden unter den gesundheitlichen Folgen oder auch unter den bleibenden traumatischen Erinnerungen an die Qualen, die ihre Angehörigen vor ihrem Tod erlitten haben. Sie wurden im Hof hinter dem Haus aufgestapelt. Nach fünf oder sechs Tagen befahl die Armee, die Toten zu begraben. Wir gingen hin und begruben sie, aber nicht auf dem Friedhof, sondern an einer anderen Stelle. Wir fanden eine Grube in einer Schlucht, und dort legten wir sie alle übereinander und verbrannten sie. Weil wir das getan haben, sind wir krank geworden. Wir können nichts mehr essen. Unter den Toten sah ich einen, der hatte den Brustkorb aufgeschlitzt. Sein Herz, seine Lunge, alles hing heraus. Ein anderer hatte den Kopf nach hinten verdreht, mit dem Gesicht zur Sonne. Nach zwei oder drei Monaten wurden die Leichen von ihren Familien ausgegraben und auf den Friedhof gebracht, aber das ist nicht mehr so, wie es sein sollte, alles nur noch Wasser und Knochen. Sie wurden einfach in den Särgen übereinandergelegt. Zusammen waren es fünf Särge, und dann trugen wir sie zum Friedhof. Wir aber sind davon krank geworden. Das habe ich selbst in dieser Zeit so erlebt.Fall 1368, Tierra Caliente, Quiché, 1981. Als sie ihn umbrachten, schlugen sie ihm die Zähne aus, und die Nase war ganz geschwollen. Niemals hatte ich einen Toten gesehen, der so zugerichtet war wie mein Sohn. Daß sie meinem armen Sohn die Zähne ausgeschlagen haben, das kann ich nicht vergessen.Fall 2988, Nebaj, Quiché, 1983. Aufgrund der Öffentlichkeit vieler Massaker kommt für viele Betroffene zu dem eigentlichen Tod noch die Tatsache hinzu, daß sie Zeugen waren. Viele der Aussagenden mußten die Folgen der Massaker direkt mit ansehen oder erlebten in einigen Fällen sogar den Todeskampf von Menschen mit, die nicht sofort starben, sondern schwer verletzt liegenblieben. Als die Armee zurückkam, trat mein Onkel, der Militärkommissar war, aus dem Haus, und sie sagten zu ihm: „Also, bring diese Leute unter die Erde. Wir haben gerade eine ganze Familie fertiggemacht. Das sind verkommene Leute. Wir haben sie fertiggemacht, und jetzt begräbst du sie. Ein paar davon sind noch nicht tot, die bewegen sich noch. Warte ab, bis sie tot sind. Die sollen sich ja nicht mehr mucksen! Dann begräbst du sie". Es war grauenhaft, als wir da hinkamen. Das werde ich meinen Lebtag nicht vergessen, auch wenn einige Leute sagen, daß man das Vergangene vergessen muß. Ich kann es nicht, ich denke ständig daran. ... Wir gingen in die Küche, und da lag die ganze Familie: meine Tante, meine Schwiegertochter, ihre Kinder. Zwei kleine Mädchen waren mit der Machete zerstückelt worden. Sie lebten noch. Der Junge, Romualdo, lebte noch ein paar Tage. La Santa hat es nicht überlebt. Ihre ganzen Eingeweide hingen heraus. Es dauerte nur noch einen halben Tag, dann starb sie.Fall 9014 (Massaker), San José Xix, Chajul, Quiché, 1982.
    1.1.3.2 Die Sinnlosigkeit des Todes
    Die Sinnlosigkeit des gewaltsamen Todes wird in den meisten Fällen noch durch ein tiefes Gefühl von Ungerechtigkeit verstärkt, das bis heute nachwirkt. Deshalb sind wir immer noch traurig. Wenn es wegen einer Krankheit gewesen wäre, könnten wir uns damit abfinden, aber er war gesund und munter.Fall 6006, San Mateo Ixtatán, Huehuetenango, 1982. In einigen Fällen von Hinrichtungen durch die Guerilla ist dieses Gefühl von Ungerechtigkeit gepaart mit Enttäuschung über die Aktionen der Guerilla gegen Menschen aus der Dorfgemeinschaft. Andrés Miguel Mateo redete nach dem Tod von Tomás Felipe. Er fragte, warum die Brüder aus der Guerilla den umgebracht hätten. Und nur, weil er das gesagt hatte, holten sie ihn und brachten ihn um. Ich kenne viele Leute auch in anderen Dörfern, die sich um Land streiten, und dann sagen sie: 'Der da will mir mein Land wegnehmen, wir sollten ihn umbringen'. So ging dann das Gemetzel los. Als das passierte, fühlten sich die Leute betrogen.Fall 6257, Tzalá, Huehuetenango, 1983. Die Menschen versuchen zwar, eine Erklärung für den sinnlosen Tod zu finden, indem sie entweder auf ihre kulturell geprägten Denkmuster, ihre Erfahrungen oder ihre Ideologie zurückgreifen. Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß Ohnmachts- oder Schuldgefühle auch Auswirkungen auf den Trauerprozeß haben können, weil man nichts getan hat, um die Geschehnisse zu verhindern. Das Leid, der Schmerz lasten noch heute sehr auf meiner Seele. Ich bin furchtbar traurig wegen meinem Sohn, aber ich kann nichts mehr tun. Ich weiß nicht, wo sein Leichnam liegt und sein Blut geflossen ist. Ich bete zu Gott, daß er ihn beschützt, ihn erleuchtet und seine Seele aufnimmt. Warum nur mußte er ausgerechnet an dem Tag Mais kaufen gehen? Mais hätte es auch noch an einem anderen Tag gegeben!Fall 2195, Tactic, Alta Verapaz, 1981. Die Zentralität der Gewalt und die direkte Verwicklung von Angehörigen oder Nachbarn in die Mordtaten machen es noch schwieriger, den Schmerz zu bewältigen und den Ereignissen einen Sinn zu geben. Wir denken, daß Gott Gerechtigkeit walten lassen muß, aber am schmerzlichsten ist, daß ich niemals sein Gesicht im Sarg habe sehen dürfen, weil es entstellt war. Sie hatten ihn übel zugerichtet. Besonders schlimm ist für mich, daß sein eigener Onkel seine Ermordung angeordnet hat, wie H.C., der war der größte Schlächter hier in Salamá.Fall 3077 (Mord), Salamá, Baja Verapaz, 1981. "

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