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Neue Trends: Marketing 2.0 (Teil 1)
Trends Anfang/Mitte 2009
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Chatbots als virtuelle Berater: Yello Strom
Chatbots sind Avatare, die ohne je müde zu werden Fragen von Kunden sofort auf der Website beantworten. Eine Software im Hintergrund steuert meist eine nett anzusehende kleine Figur, die sich auch passend zum laufenden Gespräch bewegt. Die Antworten kommen aus einer Datenbank und basieren auf Regeln wie z.B. "Stichwort teuer=Preisinformation".
Es gibt viele Anbieter, die eine individuelle Lösung für jede Art von Website einbinden können. -
Beipiel: Live-Chat KarstadtQuelle Versicherungen
Karstadt setzt z.B. Live-Chat für Ihre Versicherungskunden ein (keine Demo verfügbar)
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Müssen Marken „twittern“? - Online-Marketing - Wissen - absatzwirtschaft
Artikel zum Thema Twittern und Marketing/CRM
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Social CRM Blog: The Best Example of a Company Using Twitter Ever
Sehr schöne Anekdote wie man Twitter *richtig* nutzt: Hier geht es um den Kekshersteller, der intelligent und witzig Werbung für seine Kekse mitten in einer Twitter-Konversation untergebracht hat.
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Skittles.com: Erfolgreiche konvergente Marketing-Aktion zur Brand-Awareness
Beispiel für bisher beispielloses Marketing, über das das Web seit einer halben Woche redet (twittert, bloggt...): Anstelle der Homepage erschien am 3.3. unter Skittles.com die normale Twitter-Suchseite, die in Echtzeit jede Statusmeldung anzeigte, die das Wort "skittles" enthielt. Da es nichts Faszinierendes gibt, als auf einer Firmenhomepage zu erscheinen, haben innerhalb von Stunden Hunderttausende weltweit über die kleinen (angeblich leckeren) Schokolinsen gesprochen - weit über Twitter hinaus natürlich. Social Media kreativ genutzt, und diese Aufmerksamkeit hat vor allem NICHTS gekostet (außer einer guten Werbeagentur). Keine Software, keine Programmierung, keine Hardware- oder Traffic-Kosten.
Seit dem Auftakt dieser neuen Kampagne mit Twitter erschien jeden Tag eine andere Website unter skittles.com: Z.B. Facebook (dort kann man Skittles-Fan werden), YouTube mit den TV-Spots, Flickr Foto-Sharing und Wikipedia. Die Facebook-Seite hatte innerhalb weniger Tage 600.000 Fans (UPDATE: Oktober 2009: über 3,5 Mio).
Der Erfolg der Kampagne in Zahlen:
<b>Innerhalb von nur 7 Tagen hat Skittles folgende Aumerksamkeit erlangt:</b>
- Twitter: 2 Tage Nummer 1 im Twitter-Ranking (die ganze Welt hat über Skittles gesprochen, in allen Sprachen, im Takt von Sekundenbruchteilen).
- Noch heute twittern die Leute über die Marke. Beispiele siehe Screenshots unten.
- Facebook: 606.454 Fans (10/09: mehr als 3,5 Mio) hat die Skittles-Seite auf dem weltweit am schnellsten wachsenden und größten sozialen Netzwerk: http://skittles.com/friends.htm
YouTube: 60.812 Internet-Nutzer haben sich den Skittles-Channel mit den TV-Werbespots angeschaut.
Flickr (Foto Sharing): Man findet 17.064 Fotos zum Stichwort „Skittles": Wunderschöne Produktfotos der Süßigkeit, die auf ein hohes Engagement mit der Marke schließen lassen. -
FriendFeed - Mein Feed als Beispiel
Friendfeed ist ein sogenannter "Aggregator" - dieser kostenlose Internet-Service sammelt nämlich ohne mein Zutun alle News, Bilder, Videos, Bookmarks oder Statusmeldungen wie von Twitter ein und listet sie chronologisch auf. Die Grundannahme dahinter: Viele Menschen nutzen bereits Delicious, um ihre Lesezeichen im Web abzuspeichern und mit anderen zu teilen, die meisten laden ihre Bilder bereits auf Flickr und twittern News in die Welt oder betreiben schon ein (Firmen-)Blog. Friendfeed bündelt das alles und das Ergebnis ist ein multimedialer Feed - also wiederum ein automatischer Newsticker, den alle Welt abonnieren kann (oder auch nur ausgewählte Kunden).\nDa Friendfeed alle anderen sozialen Dienste unter einem Dach bündelt ist es auch ein hervorragendes Recherche-Tool und kann wie ein maßgeschneideter News-Service genutzt werden.\nUpdate: Das weltweit größte soziale Netzwerk Facebook hat Friendfeed im August 2009 für 50 Mio US$ übernommen und integriert dessen Echtzeit-Features.
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5 Unternehmen, die durch virtuelle Welten Kosten sparen. IBM, Accenture und Sony machen es vor.
Sehr visionär, aber für bestimmte Szenarien schon sinnvoll: Virtuelle Meetings, Kongresse und Messen.
Meetings: Insbesondere für große, geographisch verstreute Unternehmen interessant.
