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  • Jan 17, 09

    Eine Methode, um vom weißen Blatt relativ rasch zu einem Ergebnis zu gelangen. Die Seite ist insgesamt eher fragwürdig und ein wenig esoterisch, hat aber auch ein paar interessante Aspekte.

      • Das Cluster im Textlabor

         

        Für den praxisbezogenen Einsatz des Clusterings im eigenen  Textlabor empfiehlt sich folgende Vorgehensweise: 

         
           
        1.  

          Der Assoziationsimpuls ergibt sich aus dem Thema, über das  wir gerne etwas schreiben würden.

           
        2.  

          Das Schlüsselwort entsteht aus dem ersten Gedanken zum Thema.  Merke: Der erste Gedanke ist immer de beste Gedanke. Wie oft haben Sie einen  ersten Gedanken verworfen, um dann einen zweiten aufzunehmen? Am Ende sind Sie  entweder wieder zum ersten Gedanken zurückgekehrt oder die Geschichte ist  gestorben. Diesen Nebenschauplatz können Sie sich ersparen, wenn Sie Ihrem  ersten Impuls für den Schlüsselbegriff nachgehen. 

           
        3.  

          Das Cluster entsteht durch freie Assoziation. Begriffe,  Metaphern, Zitate, Informationen, Gefühle, Erkenntnisse, Farben, Gerüche ... All  das, was Ihnen zum gestellten Thema einfällt, wird nun spontan in das Cluster  integriert. Vergessen Sie dabei aber nicht, jeden Begriff nochmals mit einer  Elypse zu versehen und eine Verbindungslinie zum Schlüsselwort herzustellen. Es  ist auch möglich, Verbindungslinien innerhalb der einzelnen Clusterpunkte  herzustellen. 

           
        4.  

          Transformation in Sprache. Bereits während des Clustering  werden Sie feststellen können, dass in Ihnen ein Sprachprozess angeregt wird.  Satzfragmente, einzelne Formulierungen, Szenen, Handlungen usw. beginnen sich zu  formieren und regen Ihren Schreibprozess an. 

           
        5.  

          Der emotionale Zugang zum Thema korrespondiert nun auch mit  Ihrem kognitiven Verständnis. Abstrakte Gefühle werden zu erdachter  Sprache. 

           
        6.  

          Suchen Sie sich nun, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr  Cluster vollständig ist, einen Begriff heraus. Auch hier wieder die Spielregel:  "Erster Gedanke ist bester Gedanke!" Diesen Clusterpunkt setzen Sie nun wiederum  in das Zentrum eines weißen Blattes und machen diesen Begriff zum Schlüsselwort.  Ein neues Cluster entsteht. Übrigens können Sie jeden der gefundenen  Clusterpunkte aus dem "Urcluster" noch einmal intensiv clustern. 

           
        7.  

          Der erste Satz: Sollten Sie wieder erwarten nun immer noch  keinen fließenden Anfang finden, machen Sie einfach ein Cluster zum ersten Satz.  Der Schlüsselbegriff heißt also in diesem Fall: "Der erste Satz". Clustern Sie  alles auf, was Ihnen zu diesem "Phänomen des ersten Satzes"  einfällt. 

           
        8.  

          Der Schreibprozess: Jetzt legen Sie sich eine Uhr auf den  Tisch und schreiben Sie innerhalb von zwei Minuten all das auf, was  augenblicklich in Ihnen auftaucht. Freewriting nennt sich das im Creative  Writing. Wenn Sie sich allen Ballast innerhalb dieser zwei Minuten von der Seele  geschrieben haben, machen Sie eine kleine Pause von maximal zehn  Minuten. 

           
        9.  

          Es geht los!

    • Der Autor nimmt ein leeres Blatt, legt es quer vor sich hin und schreibt in  dessen Zentrum den Schlüsselbegriff für seine Idee. Nun zieht er eine Elypse um  diesen Begriff und schon beginnt der Schreibprozess. Alles was dem Autor jetzt  zu dem Schlüsselbegriff einfällt, gruppiert er um das Zentrum herum. Die  einzelnen Wörter, Sätze, Zitate, Informationen, Gedanken oder Gefühle werden nun  umrahmt und mit dem Zentrum durch eine Linie verbunden. Das ursprünglich leere  Blatt ist nun visuell mit der Idee für die Story gefüllt.

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