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Für die Spanier hat der von der EU erzwungene radikale Sparkurs destruktive Auswirkungen. Das Land befindet sich in einer Rezession und könnte durch die Einsparungen noch zehn Jahre darin verharren. Jeder vierte Spanier ist ohne Arbeit, unter den jungen Spaniern hat jeder zweite keinen Arbeitsplatz. Die Fähigsten verlassen das Land - und ohne seine Elite wird Spanien sich noch schwerer von der Krise erholen. Spanien ist nicht Griechenland. Die Spanier sind nicht ins Defizit geraten, weil sie über Jahre über ihre Verhältnisse gelebt hätten. Spanien zählte umgekehrt zu den Ländern, die nie die Maastricht-Kriterien verletzt haben. Als Spanien 2008 in eine schwere Krise geriet, konnte es sogar einen Haushaltsüberschuss vorweisen. Spanien ist an der Kombination aus billigen Krediten der Europäischen Zentralbank und einem harten Arbeitsrecht gescheitert, das den Jungen die Arbeitssuche erschwert. Jetzt muss Madrid durch die Brüsseler Verordnungen buchstäblich überall sparen. Die universalen Sparmaßnahmen, die Brüssel wie eine Doktrin verordnet, über die nicht diskutiert werden darf, sind bei weitem nicht für alle Länder sinnvoll
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