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06 May 08
Dripa BDie Bauern darben, während der Dalai Lama im Luxus lebt: So deutet eine Ausstellung im Pekinger Nationalitätenpalast die Geschichte Tibets um.
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Schon in der Ming-Dynastie (1368 bis 1644) habe der Pekinger Kaiserhof tibetische Beamte ernannt, die Tibeter hätten ihm Tribute gezahlt
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Die Qing-Dynastie (1644 bis 1911) "verstärkte noch die Verwaltung über Tibet und kontrollierte die Reinkarnation der Dalai Lamas, der Panchen Lamas und wichtiger lebender Buddhas".
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Vor der "demokratischen Reform" durch die Kommunisten habe die Familie des 14. Dalai Lama ein "luxuriöses und ausschweifendes Leben" geführt – mit 27 Gutshöfen und 6000 Leibeigenen.
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1979 hätten die Bauern und Nomaden nur 175 Yuan im Jahr verdient, 2007 waren es bereits 2788. Damals hätten sie zu Fuß laufen müssen, heute gäbe es moderne Busse. Damals seien die Menschen verhungert, heute könnten sie "reichlich essen". Allein im Jahr 2007 investierte die Pekinger Regierung rund 77 Milliarden Yuan (gut sieben Milliarden Euro) in die Autonome Region Tibet.
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Dass die KP die Ländereien, die sie an die Tibeter verteilt hatte, ihnen bei den großen Zwangskollektivierungen bald wieder wegnahm, wird ebenso verschwiegen wie die Kulturrevolution mit ihren grausamen Kampagnen gegen Tempel und Mönche. Gleiches gilt für die zerstörten Klöster, die Verhaftungen und Aufstände.
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