Kris 's personal annotations on this page
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Gesellschaftsspiele im Web 2.0: Der Medienjongleur Johannes Grenzfurthner - 20.09.2009
„Viele Leute verstehen nicht, dass das Internet für mich ein Lebensraum ist; eine Multitude von neuen Medien und Mikromedien, in der ich mich täglich aufhalte, arbeite und lebe“, sagt Johannes Grenzfurthner, 34. Er ist Professor für Mediendesign in Graz, Mitbegründer der weltweit vernetzten Kunst- und Theorieneigungsgruppe Monochrom, mit Hauptsitz in Wien. Grenzfurthner hat sechs Facebook-Profile, ist begeisterter Twitterfan und schreibt auf diversen Weblogs. Er veranstaltet Symposien und Festivals für digitale Kunst und Kulturen, wie z.B. Urban Hacking - Paraflows 09, das bis 20. September in Wien stattfand. -
Medium als Erlösung? Das Internet und die Gegenöffentlichkeit - 19.07.2009
In den letzten Wochen konnte man den Eindruck gewinnen, Weltpolitik wird von dem amerikansichen Microblogging-Dienst Twitter, zu deutsch “Gezwitscher“, gesteuert. Neue Medien als Erlösung? Damit steht zehn Jahre nach den Protesten gegen die Konferenz der Welthandelsorganisation in Seattle wieder die Utopie im Raum, neue Medien könnten die Welt verändern. Damals wurde das alternative Nachrichtennetzwerk Indymedia gegründet. Heute weiß kaum noch wer, was Indymedia ist. Und auch im Iran blieb die Revolution aus – trotz Twitter. Was also hat es mit dem Konzept der Gegenöffentlichkeit auf sich – und was können die neuen Medien wirklich? -
Ethischer Konsum, oder: Kann man sich eine bessere Welt kaufen? - 12.07.2009
Mit dem Buch "No Logo" der kanadischen Autorin Naomi Klein ertönte im Jahr 2000 eine neue Stimme in der globalisierungskritischen Bewegung. Klein führte zum ersten Mal auf, unter welchen Bedingungen stylische Klamotten oder Laptops von transnational agierenden Unternehmen produziert werden. Die Folge waren Kampagnen, Proteste und ein Bewusstseinswandel, der weit über die globalisierungskritische Bewegung hinaus ging: Als Konsument hat man Macht! Das dachten sich von da an auch Menschen, die sich vorher eher weniger um Politik geschert haben. Die fair gehandelte Banane erlebte einen kometenhaften Aufstieg und mit ihr kamen die LOHAS - die, die die Idee vom ethischen Konsum zum Lifestyle erhoben. Aber: Kann man sich wirklich eine bessere Welt kaufen? Der Zündfunk spricht darüber mit Christoph Harrach von Karmakonsum.de, bekennender LOHAS-Anhänger, sowie mit Claudia Langer, Gründerin von utopia.de. Ihr Credo frei nach Mahatma Ghandi: Fang bei dir selbst an, wenn du was ändern willst. Klaus Werner-Lobo, Autor von "Schwarzbuch Markenfirmen", gehen Informationsnetzwerke für nachhaltiges Leben aber nicht weit genug - ebensowenig wie Hagen Pfaff von attac: Denn kauft man sich mit der fair gehandelten Banane nicht einfach nur ein gutes Gewissen? -
Von Clownsarmeen und Pink Rabbits: Die Geschichte der globalisierungskritischen Bewegung und ihrer Protestformen - 14.06.2009
Ende der Neunziger demonstrierten Zehntausende gegen den Milleniumsgipfel der WTO; in Frankreich wurde Attac gegründet. Was ist aus der globalisierungskritischen Bewegung geworden? Und wie protestieren Aktivisten, die keine Zeit zum Demonstrieren haben?
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Wie soll das funktionieren? Der Green New Deal - 17.05.2009
Es klingt einleuchtend: Finanzkrise und Klimaerwärmung bekämpft man am besten mit einem Programm. Der "Green New Deal" wird da gerne als Wunderwaffe genannt. Mit Investitionen in ökologische Produkte soll die Wirtschaft gestärkt und gleichzeitig umweltfreundlich umgestaltet werden. -
Leben im neuen Musterstadtteil Messestadt Riem - 08.03.2009
Die Messestadt Riem ist eines der größten städtebaulichen Entwicklungsgebiete Europas und gilt als Vorzeige-Modell. Umgeben von einem großen grünen Landschaftspark sollte die "Messestadt Riem" keine Schlafstadt vor den Toren der bayrischen Landeshauptstadt werden, sondern ein Mix aus Wohn-, Arbeits-, und Einkaufsort, eine "Stadt in der Stadt". Ob dieses Ideal im wirklichen Leben tatsächlich funktioniert erkundet Judith Schnaubelt in ihrer Reportage.
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Denken ist geil - 08.02.2009
Die letzte Folge der Zündfunk-Generator-Serie „Denk Dir nix. Ich denk mir auch nix“ wirbt ganz unverholen für das Denken. Denn wenn eine Situation nicht mehr zu ertragen ist, dann muss man sie halt ändern. Indem man sich Fluchtwege sucht. Indem man sich für neue Begegnungen mit inspirienden Menschen öffnet. Zwei solche Begegnungen kommen in dieser Sendung zu Wort: Der Medienwissenschaftler Roberto Simanowski und der Philosoph Pekka Himanen. Eine Werbesendung für's Denken als Notwendigkeit. Viel Spaß dabei. -
Dümmer geht's immer: Die Abschaffung des Denkens - 01.02.2009
Die Hoffnung, dass im Zeitalter der Information die Dummheit weniger verbreitet sein könnte, hat sich nicht erfüllt. Im Gegenteil: Neben die alten Formen der Dummheit wie der Unwissenheit sind neue Formen der Dummheit getreten: Der Fach-Idiotismus, die lustvolle Verblödung durch den Medien-Konsum oder die Kapitulation vor der Informationsflut.
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Alexander Vieß"Was war noch mal das Fräuleinwunder? Oder die neue Ernsthaftigkeit? Welche Bücher, außer Houellebecqs "Möglichkeit einer Insel" würden wir heute mit auf dieselbige nehmen, und zwar nicht nur, weil sie dünn genug sind um schnell ins Kindle eingespeist zu werden? Gibt es nach der Fusionswelle in der Verlagsbranche nun weniger gute Bücher? Und sind Kleinverlage Garant für hohes Niveau? Ist Lyrik die neue Prosa? Und steht der Untergang des Abendlands bevor, weil mit Elfriede Jelinek, Doris Lessing und Herta Müller nun schon drei Frauen innerhalb eines Jahrzehnts den Nobelpreis bekommen haben? Zehn Jahre nach der Jahrtausendwende betreibt der ZÜNDFUNK Literatur-Inventur, und zwar voller Nostalgie, Euphorie und Gnadenlosigkeit: Welche Bücher, Phänomene und Trends haben Bestand, weil sie auch beim Wechsel zum nächsten Jahrtausend noch erhellende Erkenntnisse liefern werden und was hätten wir am besten schon bei seinem Erscheinen ignoriert? "
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Gesellschaftsspiele im Web 2.0: Der Medienjongleur Johannes Grenzfurthner - 20.09.2009
„Viele Leute verstehen nicht, dass das Internet für mich ein Lebensraum ist; eine Multitude von neuen Medien und Mikromedien, in der ich mich täglich aufhalte, arbeite und lebe“, sagt Johannes Grenzfurthner, 34. Er ist Professor für Mediendesign in Graz, Mitbegründer der weltweit vernetzten Kunst- und Theorieneigungsgruppe Monochrom, mit Hauptsitz in Wien. Grenzfurthner hat sechs Facebook-Profile, ist begeisterter Twitterfan und schreibt auf diversen Weblogs. Er veranstaltet Symposien und Festivals für digitale Kunst und Kulturen, wie z.B. Urban Hacking - Paraflows 09, das bis 20. September in Wien stattfand. -
Medium als Erlösung? Das Internet und die Gegenöffentlichkeit - 19.07.2009
In den letzten Wochen konnte man den Eindruck gewinnen, Weltpolitik wird von dem amerikansichen Microblogging-Dienst Twitter, zu deutsch “Gezwitscher“, gesteuert. Neue Medien als Erlösung? Damit steht zehn Jahre nach den Protesten gegen die Konferenz der Welthandelsorganisation in Seattle wieder die Utopie im Raum, neue Medien könnten die Welt verändern. Damals wurde das alternative Nachrichtennetzwerk Indymedia gegründet. Heute weiß kaum noch wer, was Indymedia ist. Und auch im Iran blieb die Revolution aus – trotz Twitter. Was also hat es mit dem Konzept der Gegenöffentlichkeit auf sich – und was können die neuen Medien wirklich? - 6 more annotations...
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Martin Lindnergeneratorsendungen
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