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07 Nov 08
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Mit dem Amtsantritt von Obama ist das Amerika der Neu-England-Staaten mit seinen special relations zum schrumpfenden Großbritannien mit seiner hoffnungslos überalterten Queen zu Ende gegangen. Mit Obama sind die USA ein neues Amerika geworden, eines der nicht europäischen Einwanderer. Insofern hat Obama in einem ganz anderen Sinn, als er die Vokabel bisher predigte, recht. Mit seiner Machtübernahme im weißen Haus ist, ohne, dass er einen Federstrich getan hätte, unwiderruflich ein Wandel bereits eingetreten.
Dieser Wandel wird erhebliche Einflüsse Amerikas in der Welt haben. Der neuenglische Weltpolizist wird verschwinden. Amerika wird zu dem kosmopolitischen staatlichen Abbild der Weltgesellschaft, das bisher nur beschworen wurde: es wird die USA aller Ethnien der Welt geben.
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Kenia ist von nun an das Land mit den special relations zu den USA! Das ist tatsächlich der Beginn einer neuen Ära. Die Präsidentschaft neuenglisch geprägter Amerikaner ist vorbei. Und das wird auch Schule in Europa machen, wo sich analoge Entwicklungen bereits abzeichnen.
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Wenn die Völkerwanderung, die auf dieser Erde eingesetzt hat, nicht zu mehr Konflikten führt, sondern zu einem wahrhaft kosmopolitischem Ausgleich, und wenn sich die Religionen und Ideologien dem nicht widersetzen, gibt es eine Chance für eine schöne neue Welt. Im Moment ist es mit dem Paradies noch nicht ganz so weit.
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die Mehrzahl seiner Verheißungen, wie seine Fans sie verstanden haben, brechen
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Er war am Ende nicht nur an Jahren zu alt
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Sein Wahlkampf-Team hat speziell, was das Internet anbelangt und die Ansprache der jüngeren Leute und gar der Erstwähler versagt, aber für die Auswahl dieses Teams ist McCain ja schließlich selbst verantwortlich. Dass Obama das Internet zeitgemäßer und professioneller nutzte und so die ganz jungen Wähler einfangen konnte, war absolut nichts, was McCain verwehrt war. Er hat es versäumt, verpasst.
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Zuviel Symbolik, zu viel Anreißen der Geschichte, zu viel Mythologisiererei, zu viel Innehalten und viel zu wenig Substanz. Barack Obama ist bisher nur ein schöner Schein und sehr wenig Sein. U
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