This link has been bookmarked by 2 people . It was first bookmarked on 06 Sep 2008, by Nathan Rein.
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26 Oct 10
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Bestrafung von Tätern, die Rehabilitierung von Opfern und die Revision der nationalsozialistischen Rassegesetze (z. B. der sogenannten Nürnberger Gesetze).
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Es galt, einer breiten Öffentlichkeit deren menschenverachtenden Charakter deutlich zu machen und ihnen demokratische und ethisch-moralische Wertvorstellungen nahezubringen. Diese Prozesse wurden durch die Siegermächte initiiert und hatten das Ziel, begangenes Unrecht juristisch aufzuarbeiten, das Leid der Opfer zu mildern, die Möglichkeit einer Wiederholung des Geschehens zu minimieren, und die Ursachen sowie die Hintergründe der Verbrechen zu verstehen bzw. zumindest zu dokumentieren.
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. Dem Zweiten Bundestag gehörten 129 ehemalige NSDAP-Mitglieder
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1949 und 1954 verabschiedete der Bundestag einstimmig Amnestiegesetze. Die große Mehrheit der von deutschen Gerichten verurteilten Nationalsozialisten wurde auf diese Weise begnadigt.
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Im Jahr 1951 äußerten bei einer Umfrage 40% der Befragten die Meinung, die Nazizeit sei besser gewesen als die Neuordnung in der BRD.[9]
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Fast alle in den Nürnberger Prozessen verurteilten Verbrecher wurden vom amerikanischen Hochkommissar John Jay McCloy freigelassen, und fast alle der zum Tode Verurteilten begnadigt.
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. Die kritische Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit setzte in der deutschen Öffentlichkeit erst wieder in den frühen sechziger Jahren ein.
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Um die materiellen Schäden der Opfer zu ersetzen und der geschichtlichen Verantwortung gerecht zu werden, wurde die Wiedergutmachung eine feste Größe westdeutscher Politik. In deren Geschichte wurde die NS-Vergangenheit in den ersten zwei Jahrzehnten nach Ende des Krieges jedoch weitgehend verdrängt
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Die ungesühnten NS-Verbrechen rückten dann in den angehenden fünfziger Jahren mit dem Einsetzen der Strafverfahren gegen sogenannte „Exzesstäter“, verschiedene Skandale um wiederamtierende ehemalige nationalsozialistische Funktionsträger und mehrere studentische Aktionen wie die Ausstellung Ungesühnte Nazijustiz (1959–1962) und die Ausstellung „Die Vergangenheit mahnt“ (1960–1962) ins Blickfeld der Öffentlichkeit.
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Wichtig für die Nachkriegsliteratur war die Gruppe 47. Ihr gemeinsames Konzept war in den Worten eines ihrer Protagonisten, Alfred Andersch, „den Kern unseres Erlebens, den Krieg und Faschismus als ein Zeichen der apokalyptischen Situation des Menschen zu lesen“. Viele Autoren der Gruppe oder ihrem Umkreis setzten sich somit in ihrem Werk mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinander.[11] Zum Beispiel Günter Grass (Die Blechtrommel), Heinrich Böll (Ansichten eines Clowns), Hans Werner Richter (Die Geschlagenen), Alfred Andersch (Der Vater eines Mörders), Martin Walser, (Unser Auschwitz), Wolfgang Koeppen (Der Tod in Rom), Siegfried Lenz (Deutschstunde),[12] und Peter Weiss (Die Ermittlung).
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Die Strafverfolgung der achtziger und neunziger Jahre vollzog sich in einem anderen gesellschaftspolitischen Klima, in dem die Bereitschaft deutlich gestiegen war, sich mit dem Nationalsozialismus zu beschäftigen.
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Trotzdem hat sich in der Bundesrepublik wie auch in Österreich eine breite öffentliche Erinnerungskultur entwickelt, sowohl im Rahmen der politischen wie staatlichen Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, als auch in Bezug auf eine Vielzahl privater Initiativen
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06 Sep 08
Nathan ReinThe German-language Wikipedia entry on Vergangenheitsbewältigung, roughly, "coming to terms with the past," usually used in reference to efforts by historians and others to find a way to deal with the legacy of the Nazi period in contemporary German life.
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